Traumergebnis

Langanhaltender Beifall von allen erhielt CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt bei ihrer erneuten Nominierung zur Direktkandidatin für die Bundestagswahl. Foto: Metzler

„Sie verkörpern das Idealbild einer Abgeordneten“, sagte Dachaus Kreisvorsitzender, MdL Bernhard Seidenath, bei der Delegiertenversammlung der CSU der Landkreise Fürstenfeldbruck und Dachau am 8. Oktober im Gernlindener Bürgerhaus. Und an die Delegierten richtete er den Wunsch: „Geben wir Ihr überzeugenden Rückenwind mit“. Und wahrlich, den erhielt die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt. Mit dem Traumergebnis von 99,4 Prozent schicken von 155 Delegierten 153, eine Stimme war ungültig, die 62-jährige Landesgruppenchefin im Herbst 2013 als ihre Direktkandidatin in die Bundestagwahl.

Überwältigt von so viel Vertrauen nahm die Wahlkreisabgeordnete sichtlich bewegt den langanhaltenden Beifall der Delegierten entgegen. „Die Herzen schlagen Dir entgegen“, sagte Landtagsvizepräsident und Wahlleiter Reinhold Bocklet, als einer der ersten Gratulanten. Welche große Wert-schätzung Hasselfeldt in der CSU genieße, zeige auch, dass die CSU-Landesgruppenchefin ihre Partei als Spitzenkandidatin in die Bundestagswahl führen werde, informierte Bocklet. Der Brucker CSU-Kreisvorsitzende. Landrat Thomas Karmasin, dankte Hasselfeldt dafür, dass sie den Draht zwischen Berlin und der Basis habe niemals abreißen lassen. Beeindruckt von der großen Anzahl der erschienenen Delegierten, 160 waren geladen, zeigte sich auch die Bundestagsabgeordnete. Sie wertete dies als Zeichen von Geschlossenheit und Verbundenheit sowie der gemeinsamen Arbeit. Die vergangenen drei Jahre seien kein Spaziergang gewesen und man stehe auch vor einem weiteren ereignisreichen Jahr, allerdings mit guter Ausgangsposition, eröffnete Hasselfeldt ihren am Ende mit viel Beifall bedachten Rechenschaftsbericht. Man brauche sich vor den Arbeitsergebnissen nicht zu verstecken, so Hasselfeldt. Deutschland gehe es gut, Bayern noch besser. Aber es bestehe kein Grund, sich zurückzulehnen, sondern bescheiden zu sein, und um jede Stimme zu werben, sagte Hasselfeldt. Man habe die niedrigste Arbeitslosenquote und in vielen Regionen gar Vollbeschäftigung. Und das nach einer Weltwirtschaftskrise, die viele Länder nicht so bewältigt haben. Von Rot-Grün habe man fünf Millionen Arbeitslose übernommen und dann „den Karren wieder ins Rollen ge-bracht“. Dann ging Hasselfeldt auf die brandaktuellen Themen wie Euro-Krise, Sozialpolitik mit Grundsicherung, Betreuungsgeld, Pflegeversicherung und Rentenreform sowie auf die Energiepolitik ein und stellte dazu den jeweiligen Standpunkt der CSU heraus. Aber auch auf wichtige Projekte für die Landkreise wie z. B. den Ausbau der S-Bahn-Stammstrecke oder die Nachnutzung des Fliegerhorstes ging Hasselfeldt ein. Das seien keine leicht zu lösenden Aufgaben und Patentrezepte gebe es nicht. Die „Verankerung im Wahlkreis“ sei ihr sehr wichtig. Sie habe für ihre parlamentarische Arbeit viel aufnehmen können, hob Hasselfeldt hervor. Der Spagat zwischen Wahlkreis und Berlin sowie zwischen München und Berlin als Landesgruppenvorsitzende wäre ihr ohne ihre bewährten Mitarbeiterinnen Susanne Leix, „meine Perle im Landkreis“ (Abgeordnetenbüro FFB) und Johanna Mertl (Abgeordnetenbüro Dachau) sowie Bundeswahlkreisgeschäftsführerin Petra Schumann so kaum möglich, gestand Hasselfeldt ein und dankte ihren Mitarbeiterinnen vor Ort.

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