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Trickbetrug per Kurznachricht

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Per Kurznachricht gab sich der Betrüger als der Sohn der Geschädigten aus.
Per Kurznachricht gab sich der Betrüger als der Sohn der Geschädigten aus. © Symbolbild: PantherMedia / arnoaltix

Olching – Eine 62-jährige Olchingerin erhielt auf ihrem Mobiltelefon eine Kurznachricht, die angeblich von ihrem Sohn verschickt wurde. Die Rufnummer war ihr unbekannt, doch der „Sohn“ erklärte die abweichende Rufnummer mit einem Defekt seines Mobiltelefons. 

Gleichfalls wäre er durch diesen Defekt auch vom Zugriff auf seine Online-Banking-Funktion ausgeschlossen, er müsse jedoch dringend Rechnungen bezahlen.

Daraufhin überwies die Geschädigte am 24. Mai zwei Beträge für ihren „Sohn“, womit ihr ein Vermögensschaden von etwa 2.400 Euro entstand.

„Nach dem ersten Erfolg des Täters, meldete er sich erneut und plötzlich wäre eine weitere Rechnung über 3.500 Euro zu begleichen gewesen“, erklärt Polizeikommissar Florian Rampf. „Daraufhin wurde die Geschädigte stutzig und sie tätigte diese Überweisung nicht mehr.“

Die Ermittlungen wegen Betrugs wurden aufgenommen.

Polizei warnt vor Betrügern

Dieser Sachverhalt steht exemplarisch für tausende Kurznachrichten, die im Zuge dieser Betrugswelle derzeit versendet werden, heißt es von Seiten der Polizei.

„Sollten Sie Mitteilungen von Verwandten mit unbekannter Rufnummer erhalten ist Vorsicht angebracht“, warnt Rampf. „Geben Sie weder leichtfertig Ihre Daten noch Ihr Geld heraus, bevor Sie sich nicht rückversichert haben, dass Sie es auch tatsächlich mit dem angegebenen Gegenüber zu tun haben.“

pi

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