Tritt in den Bauch

28-Jähriger aus Landkreis FFB wird in S-Bahn von 22-Jähriger ohne Maske attackiert

Bundespolizei München kontrolliert mit Maske einen jungen Mann am Bahnhof
+
Nach verbalem Streit in einer S-Bahn attackiert eine 22-Jährige einen 28-Jährigen aus dem Landkreis FFB.

FFB/München - Zu einer tätlichen Auseinandersetzung in einer Münchner S-Bahn kam es am Abend des 22. Januar, bei dem ein 28-Jähriger aus dem Raum Fürstenfeldbruck involviert war.

Die Bundespolizei erhielt kurz vor 20 Uhr am Ostbahnhof Kenntnis von einer tätlichen Auseinandersetzung in einer S-Bahn. Ermittlungen ergaben, dass eine 22-jährige Serbin in einer S6 auf dem Weg zum Ostbahnhof nicht die erforderliche Mund-Nase-Bedeckung trug. Ein 28-Jähriger aus dem westlichen Landkreis Fürstenfeldbruck, der sie darauf ansprach, wurde zunächst verbal, dann auch körperlich attackiert.

22-Jährige war stark alkoholisiert

Die Frau soll dem 28-Jährigen unter anderem mit dem Fuß in den Bauch getreten haben. Bei den Handgreiflichkeiten erlitt er Abschürfungen an der Hand, zudem soll eine Halskette des Mannes sowie das Display seines Smartphones beschädigt worden sein. Eine Streife der Deutschen Bahn Sicherheit, die beim Halt am Ostbahnhof auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht worden war, nahm sich der beiden an. Dabei beleidigte die Serbin neben dem 28-Jährigen auch die beiden DB-Angestellten. Außerdem trat die mit 2,66 Promille erheblich Alkoholisierte mit dem Fuß mehrfach gegen die Sicherheitsmitarbeiter. Eine 31-Jährige DB-Mitarbeiterin klagte anschließend über Schmerzen an Knöchel und Oberschenkel. Die Schadenshöhe der Beschädigungen der Halskatte und des Smartphones beträgt etwa 450 Euro.

250 Euro Busgeld wegen fehlender Maske

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung gegen die 22-Jährige aufgenommen. Außerdem wird sie wegen eines Verstoßes gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zur Ahndung der Ordnungswidrigkeit an die zuständigen bayerischen Behörden gemeldet, weswegen sie mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen muss. Sie musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft zur Blutentnahme und konnte - nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen - das Revier der Bundespolizei am Ostbahnhof wieder verlassen.

Seit 18. Januar FFP2-Maskenpflicht

Die Münchner Bundespolizei weist darauf hin, dass die seit 18. Januar geltende Pflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Bayern FFP2-Mundschutz zu tragen ab Montag den 25. Januar die Ahndung mit einem Bußgeld nach sich ziehen kann. Nach Ablauf einer einwöchigen Kulanzzeit kann ein Verstoß ein Bußgeld von 250 Euro nach sich ziehen. Die Beamten der Bundespolizeiinspektion München stellen von Personen, die sie ohne FFP2-Maske in Nahverkehrszügen, S-Bahnen und Bahnhöfen sowie Haltepunkten antreffen, die Identität fest und übermitteln die Personalien gegebenenfalls nach Einzelfallprüfung zur Ahndung des Verstoßes gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an die zuständigen bayerischen Behörden.
Bundespolizei

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Zum Beginn der Starkbierzeit: Abfüllung des Prinzregent Luitpold Weizenbock
Zum Beginn der Starkbierzeit: Abfüllung des Prinzregent Luitpold Weizenbock
Dachdecker-Innung warnt vor unseriösen Haustür-Geschäften im Raum München
Dachdecker-Innung warnt vor unseriösen Haustür-Geschäften im Raum München
Sterbeforscher Jakoby: Wir leben nach dem Tod
Sterbeforscher Jakoby: Wir leben nach dem Tod

Kommentare