Leonhardifahrt durch Fürstenfeldbruck

Logenplätze für Hartgesottene

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Fürstenfeldbruck – Die jährliche Leonhardifahrt in der Großen Kreisstadt ist für Freunde des bayerischen Brauchtums ein Pflichttermin, der erneut auf eine harte Bewährungsprobe gestellt wurde. Fegte im vergangenen Jahr eisiger Wind durch Brucks Hauptstraße, so blieben heuer viele Besucher dem Umzug fern, weil Dauerregen über der Stadt niederging.

Traditionell wohnen dieser größten Brauchtumsveranstaltung der Kreisstadt zig Tausende Zaungäste am Straßenrand bei. Diesmal dürften es allerdings nur knapp 1.000 Besucher gewesen sein, die den farbenprächtigen Zug durch Brucks gute Stube nicht versäumen wollten. Das hatte den Vorteil, dass jene, die sich dennoch rauswagten, sozusagen einen Logenplatz entlang der Hauptstraße, Pucher Straße und Augsburger Straße aussuchen konnten. Selbst das Votivamt, das normalerweise im Freien stattfindet, wurde aufgrund des Regens in der Leonhardkirche abgehalten. 

Flotte Musik und festlich geschmückte Truhen- und Motivwagen

Gut verpackt und ausgerüstet mit Regenschirmen beziehungsweise Regenjacken ließen es sich auch die unmittelbaren Teilnehmer der 53. Leonhardifahrt nicht nehmen, die Veranstaltung über die Bühne zu bringen. Für Brucks neuen Pfarrer Otto Gäng stellte die Segnung der vorbeiziehenden Pferde vor der eigens aufgestellten Tribüne an der Hauptstraße eine Premiere dar. Diejenigen, die die warme Wohnstube vorzogen, verpassten 200 prächtig herausgeputzte Pferde, Ponys und ein Ochsengespann sowie festliche geschmückte Truhen- und Motivwagen, zahlreiche Kutschen aus vergangenen Tagen und flotte Musik der mitmarschierenden Blaskapellen und Spielmannszüge. 

Metzler

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