LH-Chefstewardess Ursula Kirchhoff aus Olching besuchte die Geschäftsstelle und Redaktion des Kreisboten FFB

Tsingtao-Bier aus Qingdao

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Uschi Kirchhoff, LH-Chefstewardess aus Olching, auf Besuch in der Geschäftsstelle des Kreisboten FFB, r. Benjamin Miskowitsch, Geschäftsstellenleiter. Vorne im Bild: Das Mitbringsel, das berühmte Tsingtao-Bier.

Fürstenfeldbruck/Olching – Gerade zurückgekehrt von einem Langstreckenflug nach Hongkong und vor einem Flug in die USA, kam LH-Chefstewardess Ursula Kirchhoff auf eine Stippvisite zum Kreisboten in die Hauptstraße 30.   Ursula Kirchhoff  wurde vor kurzem mit ihrer Passion "Fliegen und Malen" in einem Beitrag des Kreisboten vorgestellt. Aus Hongkong brachte "Uschi" zwei Original-Dosen des berühmten Biers aus dem chinesischen Qingdao/Tsingtao mit, das früher  in der ehemaligen deutschen Kolonie nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wurde. 

Geschäftsstellenleiter Benjamin Miskowitsch  ist u.a. auch als 2. Vorsitzender beim König Ludwig Weissbier-Fanclub aktiv und freute sich mit der ganzen Belegschaft, einmal das weltbekannte frühere deutsche  Bier kennenzulernen, das buchstäblich Geschichte geschrieben hat und heute wohl das  berühmteste chinesische Bier ist. 

Lt. Wikipedia war Tsingtao 2013 die zweitgrößte Brauerei der Volksrepublik China und auf Platz 6 der Brauereien weltweit.  Sie wurde im Jahre 1903 von deutschen Siedlern als Germania-Brauerei in Kiautschou gegründet. 1972 wurde Tsingtao in den US-amerikanischen Markt eingeführt und ist seitdem das am meisten verkaufte chinesische Bier in den USA. Weltweit wird Tsingtao in über 50 Staaten exportiert, damit liegt Tsingtaos Anteil des chinesischen Bierexports bei ca. 50 %. 2011 braute das Unternehmen rund 73 Millionen Hektoliter Bier.

Einen Anteil von 45 % des Unternehmens hält die Volksrepublik. Weitere Besitzanteile gehören dem britischen Nahrungsmittelkonzern Associated British Foods. Der Marktanteil von Tsingtao in China liegt bei ca. 15 % (2003). Im Januar 2009 verkaufte Anheuser-Busch InBev seine 19,9-%-ige Beteiligung an Tsingtao an die japanische Brauerei Asahi. Asahi ist damit mit einem Anteil von insgesamt 31 % zweitgrößter Anteilseigner der Tsingtao-Brauerei. Anheuser-Busch InBev behält eine Minderheitsbeteiligung von 7 %. 

Die Schreibweise Tsingtao ist eine Besonderheit, da die offizielle Umschreibung des Ortsnamens Qingdao lautet. Andererseits wurde auch der alte deutsche Ortsname nicht direkt übernommen, denn dieser lautete Tsing-tau. 

In dieser Stadt halten sich derzeit auch die Chinesisch-Sprach-Schüler aus den Landkreisen Fürstenfeldbruck und Landsberg (Rhabanus Maurus Gymnasium St. Ottilien) mit der Sinologin Susanne Rübel  auf (der Kreisbote berichtete "Für Mandarin nach  Qingdao"). Die Schüler, die Chinesisch als festes Fach bis zum Abitur belegen, erweitern an der Universität von Qingdao ihre Sprachkenntnisse. 

Chefstewardess Uschi Kirchhoff, die im asiatischen Raum vor allem Peking sehr schätzt,  lebt mit ihrem Ehemann Jürgen in Olching, ihr Sohn ist Brucker. Wann immer freie Zeit bleibt, widmet sich "Uschi" der Familie und ihrer großen Leidenschaft, der Malerei. Auch in den USA, wohin sie die LH-Langstreckenflüge regelmässig führen, wie auch in Asien,  hängen Bilder der Künstlerin. Sie  wolle  sowohl ihren erfüllenden, verantwortungsvollen Beruf bei der Lufthansa  als auch ihre Passion, das Malen, so lange wie möglich beibehalten, erklärte die engagierte 61-jährige. 

H. Spies

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