Großes Polizeiaufgebot bei zwei Einsätzen in Olchinger Asyl-Gemeinschaftsunterkunft - Renitente Somalis von auswärts schlugen Security-Mann

Tumulte bei Party im Asylbewerberheim

Zwei Polizeieinsätze wurden nach einer lautstarken Party in einem Olchinger Aslybewerberheim notwendig.

Olching - Kurz vor Mitternacht am 21. April  wurde die Polizei zu einer lautstarken Auseinandersetzung in einer Olchinger Asyl-Gemeinschaftsunterkunft gerufen. Fünf Somalis - vier davon aus anderen Unterkünften, feierten eine lautstarke Party, sodass sich andere Bewohner bei den Sicherheitskräften beschwerten. Als ein Security die Feier stoppen wollte, wurde er getreten und geschlagen. Die Polizei traf nicht mehr alle Somalis vor Ort an. Aufwändige Befragungen und Ermittlungen wurden erforderlich. Nur eine Stunde später wurde erneut ein Notruf abgesetzt: Die 21-jährige  aus Solmalia,  die die Zimmerparty veranstaltet hatte, sollte angeblich einen 22-jährigen Syrer mit einem Messer bedroht haben.  Das Messer wurde nicht aufgefunden. Auch hierzu laufen weitere Ermittlungen.

Zunächst kam es am 21. April gegen 23.00h in  der Olchinger Asyl-Gemeinschaftsunterkunft zu einem heftigen Handgemenge zwischen Asylbewerbern und Sicherheitskräften. Fünf Somalis, vier davon aus anderen bayerischen Unterkünften, feierten eine lautstarke Party, so dass sich die übrigen Hausbewohner beim Sicherheitsdienst beschwerten. Dieser wiederum unterband die Party und schickte die ortsfremden Besucher nach Hause.

Da diese die Unterkunft jedoch nicht verlassen wollten, entbrannte daraufhin ein heftiger Streit, der in einem Handgemenge endete. Eine Sicherheitskraft war getreten und geschlagen worden. Als der 36jährige Security den Angreifer festsetzen wollte, versuchte ein weiterer Somali seinem Landsmann durch Tätlichkeiten zu Hilfe zu kommen, worauf die Sicherheitskraft zur Abwehr des Angriffs schließlich ein CS-Gas-Spray einsetzte.

Ein Somalier musste mit einer Augenreizung vom verständigten Rettungswagen in die Brucker Klinik gebracht werden. Als dann die Polizei hinzugerufen wurde, waren zwei der somalischen Besucher bereits weg, von zwei weiteren wurden die Personalien Ort erhoben. Die Ermittlungen vor Ort gestalteten sich wegen der Sprachbarriere und der zahlreichen sich immer wieder einmischenden auch unbeteiligter Bewohner verschiedenster Nationalitäten reichlich schwierig. Im Zuge des eingeleiteten Strafverfahrens werden weitere aufwändige Zeugenbefragungen im Nachgang zwingend erforderlich.

Nur eine gut eine Stunden später, gegen  00.30h am frühen Morgen des 22. April  musste die Polizei erneut zur selben Unterkunft ausrücken. Eine Messerstecherei war über Notruf mitgeteilt worden. Bei Eintreffen der ersten Streifen standen die Beteiligten vor der Unterkunft und stritten heftig miteinander. Die 21jährige Somalierin, die kurz zuvor die o.a. Zimmerparty veranstaltet hatte, soll einen 22jährigen Syrer vor der Unterkunft mit einem Messer bedroht haben. Die Suche nach der Tatwaffe erbrachte kein Ergebnis. Auch hier sind im Rahmen des Strafverfahrens weitere Folgeermittlungen erforderlich. Ein vorsorglich hinzugerufener Rettungswagen kam diesmal nicht zum Einsatz.

Bei beiden Ereignissen trug wohl keiner der Beteiligten schwerwiegende Verletzungen davon. Bei beiden Einsätzen mussten allerdings auch etliche Unterstützungsstreifen angrenzender Dienststellen zur Klärung und Beruhigung der Lage hinzugezogen werden.

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