Asylunterkünfte: OB/Kreisrat Klaus Pleil stellte im Namen der UBV-Fraktion neuen Antrag

UBV-Fraktion für Unterbringung in Zelten statt Turnhallen 

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Klaus Pleil, Kreisrat und Brucker OB spricht sich im Namen der UBV-Fraktion für die Anschaffung von Zelten und gegen die Unterbringung in Turnhallen aus.

Fürstenfeldbruck – OB Klaus Pleil hat  in seiner Funktion als Kreisrat namens der UBV-Fraktion (Unabhängige Bürgervereinigungen) dem Landrat  folgenden Antrag zugeleitet: "Der Ankauf von Zelten zur Unterbringung der Flüchtlinge ist den Kreisräten darzustellen: Kosten für ein beheizbares Zelt mit Toilettenanlage, nach Größen und Personenanzahl gegliedert ( ca. 40 – 100 – 200 Personen!" Die UBV lehnt eine Unterbringung von Flüchtlingen  in Turnhallen ab.

Pleil: "Damit die gute Stimmung im Umgang mit den Flüchtlingen, die derzeit in der Landkreisbevölkerung vorherrscht, nicht gefährdet wird, darf auf keinen Fall eine Unterbringung in Turnhallen erfolgen. Die Beeinträchtigung der Vereine und Schulen würde über längere Sicht sicher zu größeren und damit auch teureren Problemen führen.

Da schon seit mehreren Monaten bekannt ist, dass die Flüchtlingsströme in der zweiten Jahreshälfte eher ansteigen, gehen wir davon aus, dass auch in der Regierung bereits vorgearbeitet wurde.

Eine Unterbringung in Zelten mit ca. 40 Personen ist für alle Landkreisgemeinden relativ leicht zu handhaben und stellt keine zu große Belastung dar.

Ich darf auch noch einmal auf die fast 800 Flüchtlinge hinweisen, die wir mittlerweile in Fürstenfeldbruck haben. Diese Personen bereiten bislang keine größeren Probleme, auch nach Aussage der Polizei liegen im öffentlichen Raum keinerlei Anzeigen vor". 

Ein weiterer Antrag befasst sich mit der Verlegung der Bushaltestelle: "Der Landkreis beteiligt sich an den Kosten der Verlegung der Bushaltestelle von der Eschenauerstraße in die Zenettistraße. Da die BIMA einen Teil der Kosten übernimmt, sollte der Landkreis bzw. die Regierung den Rest übernehmen. Die Stadt übernimmt die Planung und Organisation der Maßnahme.

Begründung:  Die Verlegung ist zur Entlastung der Anwohner notwendig. Dies wurde auch von den Mitarbeitern des Landratsamtes so gesehen. Zum einen laufen die Flüchtlinge nicht mehr durch das Wohngebiet, zum anderen ist die Bushaltestelle nur wenige Meter von den Wohnungen entfernt."

redkb 

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