Knobelspaß unter Nachbarn

Über 400 Teilnehmer bei Brucker Online-Detektivspiel zum »Tag der Nachbarn«

Die Gewinner „Team Falkenstraße“ mit (von links) Marcel, Marion, Malin, Valerie, Domenik mit Hund Nuba, Lilli und Robert.
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Die Gewinner „Team Falkenstraße“ mit (von links) Marcel, Marion, Malin, Valerie, Domenik mit Hund Nuba, Lilli und Robert.

Fürstenfeldbruck – Anlässlich des „Tag der Nachbarn“ hat die Corona-Nachbarschaftshilfe am Freitagabend ein großes Online-Detektivspiel veranstaltet. 49 Nachbarschaftsteams aus Fürstenfeldbruck, nach Straßennamen benannt, gingen mit insgesamt 437 Personen ins Rennen. Der Sieg ging mit knappem Vorsprung an das „Team Falkenstraße“.

Um 20 Uhr fiel der Startschuss: die Teambuilding-Profis der xpert GmbH aus München, die den Abend an die Brucker gespendet haben, eröffneten das Online-Spielfeld. Alle Teams mussten einem gefährlichen Hinterhalt entkommen, indem sie 25 knifflige Rätselaufgaben nacheinander lösten. Die Aufgabenvielfalt war dabei breit gestreut: von Sudokus über Morse-Codes, Allgemeinwissen in Kunst, Geographie und Musik, bis zu verschiedenen kreativen Beiträgen war Vieles von den Teilnehmern gefordert. Ebenso breit gestreut wie die Aufgaben waren auch die teilnehmenden Teams: das jüngste Team hatte gerade mal ein Durchschnittsalter von 19 Jahren, das älteste Team bildeten Bewohner des Alten- und Pflegeheims Theresianum

mit über 80 Jahren. Dass auch die Senioren einen gelungenen Abend in der digitalen Welt hatten, zeigt deren Rückmeldung am nächsten Morgen: „Ein grandioser Abend, absolut ungewöhnlich für ein Altenheim. Wir hatten riesigen Spaß und haben uns auf eine ganz neue Art kennengelernt.“

Um 22.30 Uhr standen endlich die Gewinner fest: den ersten Platz erreichte das „Team Falkenstraße“ (7.520 Punkte), dicht gefolgt von den „Neufeldler Highlander“ (Neufeldstraße, 7.490 Punkte) und den „Pine Street Pioneers“ (Kiefernstraße, 7.400 Punkte). Den drei Gewinnerteams winkt nun jeweils ein Nachbarschafts-Grillabend, sobald es die Kontaktbeschränkungen zulassen.

Unbeschwerte Zeit unter Nachbarn

„Ein positiver Nebeneffekt der schwierigen Pandemiezeit war es, dass wir alle wieder etwas mehr miteinander gelebt haben, und weniger nebeneinander her. Es wäre schön, wenn wir diesen Aspekt mit in die Zukunft nehmen könnten. Dies wollten wir mit diesem Abend unterstützen. Er hat endlich wieder gemeinsamen, unbeschwerten Spaß in unser Leben gebracht, und dies bei Einhaltung der noch geltenden Kontaktbegrenzungen!“, so die Gründerin der Nachbarschaftshilfe, Monika Graf.

red 

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