Laternenmeer an Solidarität

Über 60 Laternen leuchten am St.-Martinstag im Pflegeheim

Kinder legen mit ihren Eltern vor das PRK Pflegheim in der Polzstraße in FFB Laternen ab
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60 Laternen kamen vor dem Pflegeheim des Bayerischen Roten Kreuzes in der Polzstraße 11 zusammen.

Fürstenfeldbruck – Eine Prinzessin im rosa Glitzerkleid strahlt mit den Sternen aus Transparentpapier um die Wette, eine knall gelbe Minion-Laterne leuchtet neben einem Aquarium mit bunten Fischen und Krebsen.

Über 60 selbst gebastelte Laternen und Windlichter warteten vergangenen Sonntag vor dem Pflegehaus des Bayerischen Roten Kreuzes in der Polzstrasse 11 auf ihre neuen Besitzer. Voller Freude blickten die Bewohner aus den Fenstern und genossen nicht nur das kleine Lichtermeer, sondern auch die Klänge des Posaunenchors.

Aktion die Alt und Jung miteinander verbindet

Auf Initiative von Pfarrer Valentin Wendebourg hatten viele Kinder und Jugendliche ihre selbst gebastelten Laternen vorbeigebracht, um den Menschen im Pflegeheim eine Freude zu machen. Pfarrer Wendebourg hatte sich auf der Suche nach alternativen St. Martins-Aktionen von Kollegen aus Berlin inspirieren lassen. „Corona bedingt fallen dieses Jahr viele St. Martins-Umzüge ins Wasser. Für die Menschen in den Senioren- und Pflegeheimen war es immer ein schönes Erlebnis, wenn die Kinder singend mit ihren Laternen bei ihnen vorbeigekommen sind. Nachdem aber die große ökumenische St. Martinsfeier am Niederbronnerplatz nicht stattfinden kann, wird es wahrscheinlich auch kaum St. Martinszüge geben. Deshalb haben wir nach einer Alternativ-Idee gesucht, die Alt und Jung trotzdem verbindet. Besonders die Bewohner in den Pflegeheimen sind derzeit besonders betroffen und alleine. Sie freuen sich in dieser Zeit über jedes Zeichen der Anteilnahme – besonders über die Generationen hinweg.“

Laternen kommen in die Zimmer

Bestückt mit nicht entflammbaren LED-Kerzen werden die Laternen-Schmuckstücke am St. Martins-Tag, dem 11. November, in den Zimmern der Männer und Frauen verteilt, um dann gemeinsam mit Abstand St-Martins-Lieder zu singen. „Es sind keine einfachen Zeiten, aber es sind auch Zeiten der Kreativität“, freute sich Wendebourg über die gelungene Aktion.
Nicola Becker

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