Über Tausend Schüler evakuiert - Großalarm wegen Brand von Dämm-Material auf dem Dach der Ferdinand-Miller-Realschule in Fürstenfeldbruck

Alarmstufe B 5 beim Brand von Dämm-Material im Dachstuhl der Brucker Realschule, wo am Donnerstag, 24. März über 1000 Schüler während des Unterrichts evakuiert werden mussten. Foto: Carmen Voxbrunner

Rauchschwaden, die aus dem Dachstuhl des alten Gebäudeteils der Fürstenfeldbrucker Ferdinand-Miller- Realschule in Fürstenfeldbruck drangen, lösten am Donnerstag, 24. März, um 11.55 Uhr einen Großalarm nach B 5 aus. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich über 1000 Schüler in dem Gebäude. Weil von einem "Massenanfall an Verletzten" ausgegangen wurde, waren sofort die Feuerwehren aus Fürstenfeldbruck, Biburg, Puch, Esting, Gerlinden und Olching vor Ort sowie Rettungsfahrzeuge.

Über die Drehleiter gelangten Feuerwehrleute zu dem Brandherd auf dem Dach: Im Dachstuhl hatte sich Dämm-Material entzündet. Auch Brandfahnder der Kripo Fürstenfeldbruck ermittelten vor Ort. Im Bereich des Schulkomplexes sind derzeit Bauarbeiten im Gange. Wie sich das Dämm-Material im Dachstuhl entzünden konnte, sei noch nicht geklärt, erklärte ein Sprecher der Brucker Feuerwehr. Über 1000 Schüler wurden in kürzester Zeit evakuiert und warteten auf dem benachbarten Sportplatz, wo die Lehrer die Klassen-Listen überprüften. Die Brandmelde-Anlage der Schule hatte in diesem Fall keinen Alarm ausgelöst, da der Brandherd außerhalb des Schulgebäudes lag. Der Sprecher der Feuerwehr FFB bezeichnete die Evakuierung als "vorbildlich". Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Regelmässige Notfall-Übungen im Rahmen der Katastrophenschutz-Pläne machten durchaus Sinn, so das Fazit.

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