Arbeiten an der Wittelsbacher Straße gehen voran

Großbaustelle Grund- und Mittelschule

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Hier steht schon bald kein Stein mehr auf dem anderen. Anwohner, Schüler und Lehrer brauchen in den nächsten Jahren viel Geduld.

Die Regierung von Oberbayern gibt der Großen Kreisstadt Germering grünes Licht für den vorzeitigen Beginn von Baumaßnahmen an der Theresen-Grundschule und an der Mittelschule an der Wittelsbacherstraße sowie des Neubaus von zwei Schulsporthallen.

Autor: Sebastian Essberger

Germering – Die Regierung von Oberbayern gibt der Großen Kreisstadt Germering grünes Licht für den vorzeitigen Beginn von Baumaßnahmen an der Theresen-Grundschule und an der Mittelschule an der Wittelsbacherstraße sowie des Neubaus von zwei Schulsporthallen. Die Umbauarbeiten in der Wittelsbacher Straße sind in vollem Gange. Noch steht der Bagger auf dem Gelände der Theresen-Grundschule und trägt die Gebäude Stein für Stein ab. In den nächsten Jahren wird von Schülern wie von den Lehrern einiges abverlangt, sie brauchen viel Geduld. 

Zusätzliche Räume 

Es entstehen zum Beispiel zusätzliche Unterrichtsräume sowie Flächen für die Mittagsbetreuung. Die Regierung hat hierzu eine voraussichtliche Gesamtzuwendung von 3.875.000 Euro in die Überlegungen zur Verteilung der Haushaltsmittel der kommenden Jahre einbezogen. Die Gesamtkosten sind mit 11.549.604 Euro veranschlagt. Das Schulgebäude an der Wittelsbacherstraße wird grundlegend überholt. Außerdem entstehen auch hier zum Beispiel zusätzliche Unterrichtsräume. Zudem werden Flächen für den Pausenaufenthalt und die Ganztagsbetreuung geschaffen. Die Gesamtkosten sind mit 14.161.482 Euro veranschlagt. Für den Sportunterricht der Theresen-Grundschule und der Mittelschule an der Wittelsbacherstraße werden außerdem zwei Einfachsporthallen gebaut. 

Viel neue Fläche

Hierzu hat die Regierung eine voraussichtliche Gesamtzuwendung von 1.965.000 Euro in die Überlegungen zur Verteilung der Haushaltsmittel der kommenden Jahre einbezogen. Die Gesamtkosten sind mit 5.429.070 Euro veranschlagt. Im Regelfall darf mit dem Bau staatlich geförderter Projekte erst nach Bewilligung der staatlichen Fördermittel begonnen werden. Eine Förderung bereits begonnener Projekte verbietet das Haushaltsrecht. Mit der Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn können die Baumaßnahmen schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts. Bis 2022 soll dann alles fertig sein. Laut Aussagen der Stadt sei die Erweiterung der Schule notwendig, weil in den kommenden Jahren mit mehr Schülern gerechnet wird.

Viel Geduld

Außerdem benötigen Angebote wie die Ganztagsschule mehr Platz. Die Theresen-Grundschule ist bereits saniert worden. Somit steht für das Gebäude an der Kurfürstenstraße nur die Erweiterung an. Aber auch für die Anwohner sind der Abriss und der Neubau sowie die Erweiterung nicht angenehm. Baustaub und Lärmbelästigung wird in den kommenden Jahren leider noch zur täglichen Belastungsprobe werden.

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