Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss der Stadt Germering informiert

Neubauten, Luftschadstoffmessungen und ein neuer Auslegemäher

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Der Neubau des Schweinemaststalls wird an der B 2 erfolgen.

Neben diversen Kenntnisnahmen und Vertagungen, wurde beim letzten Umwelt, Planungs- und Bauausschuss vom 10. April auch ein Beschluss gefasst.

Germering - Dem Ausschuss liegt der Neubau einer landwirtschaftlichen Mehrzweckhalle in der Hoflacher Straße vor. Da sich das Grundstück in der engeren Zone des festgesetzten Wasserschutzgebiets befindet, ist vor einer endgültigen Beschlussfassung eine wasserrechtliche Befreiung notwendig – diese wird derzeit vom Landratsamt Fürstenfeldbruck und dem Wasserwirtschaftsamt München geprüft. 

Schweinemaststall geplant

Ein weiterer Neubau ist an der Bundesstraße 2 geplant. Hierbei handelt es sich um einen modernen und tiergerechten Schweinemaststall mit überdachtem Mistlager. Die Gebäudeausmaße betragen 48,2 Meter mal 12,24 Meter – inklusive des überdachten Außenbereichs sowie einer maximalen Gebäudehöhe von 4,79 Meter. Die Gründe für die Erweiterung legte der Bauherr in einem vorherigen Schreiben dem Ausschuss vor. Diese lägen in der großen Nachfrage des eigenen Hofladens nach regionalen Erzeugnissen. Durch einen Neubau sei zudem die Versorgung der Tiere auf dem neuesten Stand, was auch mit dem Veterinäramt Fürstenfeldbruck im Vorfeld geklärt wurde – geeignete Desinfektionsapparate können verwendet werden und die Tiere erhalten ausreichend Liege- sowie Weideflächen. Der Standort wurde so gewählt, dass die Emissionen über eine etwa 700 Hektar große Grünfläche zwischen Puchheim, Gröbenzell und Aubing verteilt würde und somit kein erkennenswerter Geruch entstünde. Um auch einer ausreichenden Begrünung nachzukommen, würden zudem großräumig Hecken gepflanzt, die sich dem Landschaftsbild anpassen sollen. Da das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck das Schreiben bereits befürwortet hat, gibt es von der Stadt Germering keinen Grund die Baugenehmigung nicht zu erteilen. 

Schadstoffmessungen im Stadtgebiet

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war das Thema Schadstoffmessungen im Germeringer Stadtgebiet. „Da in letzter Zeit oftmals in den Medien darüber berichtet wurde“, erklärt Oberbürgermeister Andreas Haas, „wollen wir die unterschiedlichen Punkte wie geeignete Standorte, Messverfahren und die Datenerhebung im Vorfeld mit einer Münchner Firma abklären, die sich auf die Erfassung von Luftschadstoffen spezialisiert hat“. Die Messung soll dann insgesamt ein Jahr dauern und mehrere Parameter wie Feinstaub und Stickoxide erfassen. Bis die bereits erfolgte Auswahl geprüft wurde, gilt die Messung als vertagt. 

Neuer Mäher

Zum Schluss der Sitzung konnte noch der Beschluss über einen neuen Auslegemäher zur Pflege der Grünflächen für den Bauhof beschlossen werden. Da eine Anschaffung aufgrund mehrerer Defekte unumgänglich sei – der alte Auslegemäher hat das Baujahr 1999 – ist eine Neuanschaffung einstimmig von den Sitzungsmitgliedern bestimmt worden. 

Claudia Becker

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