Neue Jugendhilfeeinrichtung in Aufkirchen nahm minderjährige Flüchtlinge auf

Domizil für 14 unbegleitete junge Flüchtlinge

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 Abschiedsgrillen am Container Olching mit der Einrichtungsleitung Carmen Harrieder, dem zuständigen Betreuer Fethi Mani, den jugendlichen Flüchtlingen und einem Sicherheitsdienstmitar-beiter.

Aufkirchen -  Am  5. Juli, nach dem Ramadan, bezogen 14 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge die neue Jugendhilfeeinrichtung in Aufkirchen. In 2-Bett-Zimmern, einem zusätzlichen Aufenthaltsraum und eigener Küche leben die jungen Burschen und werden rund um die Uhr durch Betreuer und Sozialarbeiter sowie einem Sicherheitsdienst betreut. Träger der neuen Einrichtung im Landkreis Fürstenfeldbruck ist das Landschulheim Grunertshofen.

Die Jugendlichen, die bisher übergangsweise vom Amt für Jugend und Familie des Landratsamtes Fürstenfeldbruck in den umgerüsteten Klassenzimmercontainern beim Gymnasium Olching betreut wurden, können sich über ihre neue Unterkunft freuen. Seit 10 Monaten leben die Jugendlichen aus Afghanistan, Mali, Nigeria und Bangladesh bereits im Landkreis Fürstenfeldbruck. Sie besuchen regelmäßig den Deutschkurs über das Amt für Jugend und Familie, viele von Ihnen inzwischen auch die Berufsschule in Fürstenfeldbruck.

Demnach sind bei allen Deutschkenntnisse vorhanden, bei vielen sogar sehr gute. Lernen, Sport und Spaß sollen auch in Zukunft nicht zu kurz kommen beim neuen Start in Aufkirchen. Ihre Betreuerinnen und Betreuer werden sie sowohl fördern wie auch fordern. Zusätzlich hat auch der Asylhelferkreis erfreulicherweise bereits im Vorfeld Kontakt zum Amt für Jugend und Familie aufgenommen und seine Hilfe und Unterstützung angeboten. Dem Abschied sehen sie mit einem weinenden und einem lachendem Auge entgegen. Die Jugendlichen haben in Olching, auch mit großer Hilfe des dort ansässigen Asylhelferkreises, Bande geknüpft und sind Vereinen beigetreten. Ihre Kontakte reichen künftig von Olching bis in den west-lichen Landkreis nach Aufkirchen. Dies bedeutet für die Jugendlichen, dass sie im Landkreis Fürstenfeldbruck nicht mehr völlig „unbegleitet“ sind, denn sie können weiterhin auf ihre Unterstützer in Olching zählen. 

 

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