Unbekannter Toter, den Kajaksportler in der Amper entdeckten, stammt aus dem Landkreis FFB - Nähere Todesumstände weiter ungeklärt

Kajaksportler hatten am Montag Nachmittag, 15. 2. im Steinwehr der Amper im Gemeindebereich Feldgeding, Landkreis Dachau, eine zunächst unbekannte männliche Leiche entdeckt. Zwischenzeitlich konnte der Tote von Angehörigen identifiziert werden. Demnach handelt es sich bei dem Toten um einen 70-jährigen Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Die näheren Todesumstände sind jedoch weiter ungeklärt. Die Fürstenfeldbrucker Kripo ist mit den Ermittlungen befasst.

Bei einer am 17. 2. durchgeführten Absuche der näheren Uferbereiche der Amper konnten frische Fußspuren festgestellt werden, die zu einem im Gewerbegebiet abgestellten Pkw führten. Über das Kennzeichen wurde der Halter festgestellt. Zwischenzeitlich konnte der Tote von Angehörigen identifiziert werden. Die näheren Todesumstände sind jedoch noch weiter ungeklärt. Wie aus dem Obduktionsergebnis hervorgeht, ist der Mann ertrunken. Als Todesursache wurde Tod durch Ertrinken ermittelt. Hinweise auf ein Drittverschulden oder ein Suizidgeschehen liegen nicht vor. Die Liegezeit im Wasser wurde von der Rechtsmedizin auf ca. 1 – 4 Tage geschätzt. Die beiden Kajak-Fahrer waren von Fürstenfeldbruck kommend am Rosenmontag in Richtung Dachau unterwegs und trugen das Kajak am Steinwehr vorbei, dort hatte sich die Leiche verfangen. Der unbekannte Tote wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Bergkirchen mit Unterstützung durch die Taucher der Berufsfeuerwehr München geborgen. Der Verstorbene trug keinerlei Gegenstände und Dokumente mit sich, mit denen er identifiziert hätte werden können. Ebenso ist bisher nicht geklärt, wie und wo er in die Amper gelangte.

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