Zeugenaufruf

Unfallflucht mitten auf der Germeringer Spange

Nach dem Auffahrunfall klagte der 19-Jährige über Kopf- und Nackenschmerzen.
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Nach dem Auffahrunfall klagte der 19-Jährige über Kopf- und Nackenschmerzen.

Germering – Nachdem im „Lockdown-Jahr“ 2020 die Zahl der Unfälle noch um knapp 15 Prozent zurückgegangen ist, scheint dieser Trend sich seit der letzten Woche mit Beginn des Präsenzunterrichts in den Schulen wieder umzukehren. Dies lässt sich unter anderem auch an den zuletzt berichteten Unfällen der PI Germering ablesen.

Auch am 25. März gegen 16.15 Uhr ereignete sich wieder ein Unfall auf der stark befahrenen Germeringer Spange, als ein 35-jähriger Kfz-Mechatroniker aus Germering mit seinem Honda Civic zunächst hinter dem Renault Clio eines 19-Jährigen aus Puchheim in Richtung B2 fuhr.

„Auf Höhe der Kreuzung zur Wittelsbacher Straße bog dann plötzlich von rechts ein roter Pkw, möglicherweise ein Honda oder Hyundai, abrupt und mit hoher Geschwindigkeit auf die Spange ein und nahm dem vorfahrtsberechtigten 19-Jährigen damit die Vorfahrt“, erklärt Erster Polizeihauptkommissar Andreas Ruch.

Der Renault-Fahrer musste daraufhin stark abbremsen, um eine Kollision mit dem roten Pkw zu verhindern. Dieses abrupte starke Abbremsen seines Vordermanns erkannte der 35-jährige Hondafahrer zu spät und krachte daraufhin trotz Bremsung in das Heck seines Vordermanns.

„Der 19-Jährige klagte nach der Kollision über Kopf- und Nackenschmerzen, daher wurde er zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht. Der Honda-Civic war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden“, berichtet Ruch weiter.

Der Fahrer des unfallverursachenden roten Pkw setzte nach der Kollision der beiden Fahrzeuge hinter ihm seine Fahrt fort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachgekommen zu sein.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zum unfallflüchtigen Fahrzeug, insbesondere zu dessen Kennzeichen machen kann, wird gebeten, sich bei der Germeringer Polizei unter Tel. 089-89 4157-110 zu melden.

pi

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