Unterschriften zum Volksbegehren Artenschutz

Hier können Bürger sich am Wochenende eintragen

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Diese Karte zeigt, in welchen Rathäusern man sich wann noch eintragen kann.

Das „Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“ erfreut sich nach wie vor eines sehr guten Zuspruchs. Nach derzeitigem Stand haben sich bayernweit bereits über 650.000 Wähler für den Erhalt der Artenvielfalt im Freistaat eingetragen. 

Fürstenfeldbruck/Landkreis - "Jetzt gilt es – diese historische Chance darf jetzt nicht knapp scheitern“, warnt Uschi Anlauf, eine der vier Bündnissprecher im Landkreis. „Deswegen wird das lokale Aktionsbündnis Fürstenfeldbruck am Wochenende nochmals alle Kräfte einbringen, zumal auch die örtlichen Rathäuser am Samstagvormittag und Grafrath sogar am Sonntagvormittag geöffnet haben.“

„Die Eintragung dauert nur wenige Minuten. Warum also nicht vor oder nach dem Wochenendeinkauf kurz im Rathaus oder in der Eintragungsstelle Halt machen? Die Rathäuser sind am kommenden Wochenende im gesamten Landkreis zumindest für einige Stunden geöffnet“, erklärt Dieter Kreis, ebenfalls Sprecher des Bündnisses. Das Volksbegehren versteht sich explizit als Partner der Landwirte zur Rettung der Bienen und Bauern. „Wir wollen, dass Landwirte vom Ertrag ihrer Arbeit leben können und nicht mehr wachsen oder weichen müssen“, so Kreis. Daher richtet sich das Volksbegehren an die Staatsregierung, die hier durch gezielte Förderung und finanzielle Anreize für eine gesunde Entwicklung sorgen muss. Seit 2010 haben in Bayern über 13 000 Betriebe aufgeben müssen. Wir haben nicht nur ein massives Artensterben, auch das Höfesterben setzt sich nach wie vor fort. „Diese Entwicklung wollen wir stoppen. Das Volksbegehren ist daher gerade für die kleinen und mittleren Betriebe eine Chance, im Agrarmarkt zu bestehen“, betont Uschi Anlauf.

Unterschrift nur mit Ausweis möglich

Während der zweiwöchigen Eintragungsfrist vom 31. Januar bis 13. Februar müssen zehn Prozent der bayerischen Wahlberechtigten unterschreiben, damit das Volksbegehren erfolgreich ist. Grundsätzlich kann man sich im Rathaus seines Erstwohnsitzes zu den regulären Öffnungszeiten eintragen; daneben muss jedes Rathaus auch an einem Wochenend-Tag und an einem Wochentag- Abend geöffnet haben. „Es ist allerdings wichtig, dass man seinen Ausweis ins Rathaus mitnimmt“, erklärt Anlauf.

red

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