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Mehr Räder auf den Straßen

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Den Auftaktstand zum Radentscheid gab es auf dem Germeringer Wochenmarkt am 16. Juli.
Den Auftaktstand zum Radentscheid gab es auf dem Germeringer Wochenmarkt am 16. Juli. © Privat

Germering – Aufgrund des großen Interesses an der Unterschriftensammlung für den Radentscheid für Bayern am Autofreien Sonntag wollen der Verkehrsclub Deutschland (VCD), die Grünen und weitere lokale Bündnispartner am Samstag, 17. September, auch in Germering die Möglichkeit bieten, sich zu informieren und gegebenenfalls für das Volksbegehren zu unterschreiben. 

Beim Radentscheid gehe es darum, dass die Stellung der Radfahrenden gegenüber dem Autoverkehr verbessert wird, so erklärt es Grünen-Stadtrat David Kulbe. Dabei nennt er sechs Ziele, die auch von den Bündnispartnern vertreten werden: Es wird eine Erhöhung des Radverkehrsanteils bis 2030 auf 25 Prozent gefordert. Derzeit liegt der Anteil bei elf Prozent. Zudem wird ein sicheres und komfortables Radwegenetz gefordert sowie die Vision Zero – was so viel bedeutet, wie keine Verkehrstoten im Straßenverkehr. Auch solle der Umweltverbund gefördert, mehr Radschnellverbindungen gebaut und eine Flächenversiegelung sorgfältig abgewägt werden.

Radentscheide in Bayern waren bereits erfolgreich

Nachdem in verschiedenen Kommunen, wie in München, in den letzten Jahren schon lokale Radentscheide erfolgreich waren, zeigte sich bei der Umsetzung, dass es landesweiter Regeln bedarf, wie sie in dem Gesetzentwurf zur „Stärkung der Fahrradmobilität in Bayern für mehr Klimaschutz und Verkehrssicherheit“ formuliert sind, für den das Volksbegehren beantragt wird, führt Kulbe weiter aus. Dadurch solle erreicht werden, dass beispielsweise der Radwegebau nicht an der Landkreisgrenze
endet.

Mehr Informationen zum Radentscheid

Interessierte können sich unter www.radentscheid.bayern im Internet informieren oder am Samstag, 17. September, zwischen 9 und 12 Uhr zum Germeringer Wochenmarkt kommen. Dort besteht auch die Möglichkeit zum Unterschreiben.

red

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