Historisches Juwel

Verein zur Förderung der Furthmühle bekommt Heimatpreis 

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Bezirksrätin Gaby Off-Nesselhauf, Landtagsabgeordneter Benjamin Miskowitsch, Landrat Thomas Karmasin, Vorsitzende des Fördervereins Korinna Konietschke, Bürgermeister Josef Nefele, Staatsminister a. D. Reinhold Bocklet und stellvetretender Bürgermeister Anton Schräfl (von links).

Mit dem Heimatpreis würdigen wir Menschen, die sich in beispielhafter Weise für ihre Heimat engagieren und so dazu beitragen, dass Bayern auch in Zukunft für die Bewohner in allen Landesteilen eine attraktive und lebenswerte Heimat bleibt“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Verleihung des „Heimatpreises Südbayern“ fest. Der Verein zur Förderung der Furthmühle war einer der Preisträger.

Egenhofen - Bayern ist für seine kulturelle Vielfalt und seine Traditionen auf der ganzen Welt bekannt. Zur bayerischen Lebensart gehört es, Weltoffenheit, Fortschritt und Traditionsliebe miteinander zu verbinden. „Unsere Heimatpolitik fördert gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern, in Stadt und Land. Gleichzeitig möchten wir das kulturelle Erbe Bayerns mit seinen vielfältigen Bräuchen und Fertigkeiten, musikalischen Traditionen und Kulturlandschaften für die Zukunft gestalten und bewahren“, hob Füracker hervor. „Dazu braucht es Menschen wie unsere heutigen Heimatpreisträger, die ihre heimische Kultur pflegen und für andere Menschen erlebbar machen. Denn Heimat ist nicht Kulisse, sondern aktive Beteiligungsmöglichkeit“, betonte Füracker.

„Damit wird die großartige Arbeit des Fördervereins anerkannt“, kommentiert Landtagsabgeordneter Benjamin Miskowitsch den Preisträger, „er leistet seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes im Landkreis. Die Furthmühle ist ein historisches Juwel, mit der Geschichte erlebbar wird.“ Auch Landrat Thomas Karmasin, der auch bei der Preisverleihung mit dabei war, beglückwünschte den Verein zur Förderung der Furthmühle ebenfalls: „Ich freu mich über die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements für dieses in dieser Form einzigartigen Denkmals.” Die Furthmühle bei Egenhofen ist die letzte in Funktion befindliche Getreide- und Sägemühle im Landkreis Fürstenfeldbruck. Viele Elemente des Baus von 1828 funktionieren noch im ursprünglichen Zustand. Der Förderverein bewahrt die Mühlentradition und die damit verbundenen Bräuche. Faszinierende Technik wird hier für Jung und Alt erlebbar. Frisch gemahlenes Mehl für hausgemachten Kuchen und Torten im Café versüßen den Besuch in dem idyllisch gelegenen Museum.

red

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