In der Augsburger Straße

Schutzstreifen für Radfahrer

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Um die Sicherheit der Fahrradfahrer zu gewährleisten, sprach sich der Verkehrsausschuss für neue Radwege in der Augsburger Straße aus.

Fürstenfeldbruck – Die Planungen der Stadt für den Ausbau der Radverkehrsführung entlang der Augsburger Straße sind abgeschlossen. Durchgehende Radwege in beiden Richtungen sollen die viel befahrene B2 für Radfahrer im Abschnitt zwischen Maisacher Straße und Am Ährenfeld sicherer machen. Möglicher Baubeginn: Herbst 2017.

Die Augsburger Straße zählt mit einem durchschnittlichen Verkehrsaufkommen von 11.000 bis 14.000 Kraftfahrzeugen täglich zu den meist befahrenen Straßen Fürstenfeldbrucks. Die wichtige Ausfallstraße in zentraler Nord-Süd-Richtung birgt für Radfahrer nicht unerhebliche Risiken. Das soll sich nun ändern. Nach zähen Verhandlungen mit dem Staatlichen Straßenbauamt, das für die Bundesstraße zuständig ist, konnte ein Kompromissvorschlag erarbeitet werden, der nicht nur die Sicherheit der Radler verbessern soll, sondern auch die Anwohner weitestgehend zufrieden stellt. 

Gehweg für "schwächerer Radfahrer"

Primäres Ziel war es, den vorhandenen Zweirichtungsfahrweg, der zu schmal ist und an der Kapellenstraße abrupt endet, durch eine durchgängig getrennte Radverkehrsführungen auf beiden Seiten der Augsburger Straße zu ersetzen. Die vorgestellte Variante sieht einen Mix aus markierten Schutzstreifen im südlichen Abschnitt, Radfahrstreifen (nördlicher Abschnitt), Gehweg mit „Radfahrer frei“ (Brücke über die B471) sowie baulich getrennten Radwegen im mittleren Abschnitt auf der östlichen Straßenseite vor. Ergänzend zum Schutzstreifen können „schwächere Radfahrer“, das heißt vor allem Schüler und ältere Menschen, den Gehweg mit der Beschilderung „Radfahrer frei“ mitbenutzen. 

Sieben Parkplätze fallen weg

Durch die Baumaßnahmen entfallen sieben Parkmöglichkeiten, wobei jeweils auf benachbarte oder gegenüberliegende Stellplätze ausgewichen werden kann. Geschäfte sind davon nicht betroffen. Umfangreichere und damit wesentlich teurere Lösungsvorschläge wurden verworfen, da man davon ausgeht, dass die Augsburger Straße in etwa sieben Jahren vom zuständigen Straßenbauamt ohnehin komplett saniert werden muss. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass mit dem jetzigen Provisorium eine bis dahin vernünftige Zwischenlösung gefunden wurde, welche die Verkehrssicherheit der Radfahrer signifikant verbessert und zugleich die finanziellen Belastungen in einem vertretbaren Rahmen hält. Alexa Zierl (parteilos) äußerte noch die Erwartung, dass im Zuge der Generalsanierung die Radverkehrsführung dann bis zum Rathaus ausgebaut wird und nicht wie jetzt am Gerblkellerpark endet. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf knapp 220.000 Euro, inklusive Planungskosten. Verkehrsplaner Matthias Fiedler vom Brucker Bauamt sieht hier allerdings noch Einsparungspotential: „Ich gehe davon aus, dass das die Obergrenze ist und wir das billiger hinkriegen.“ Die Arbeiten sollen im Herbst 2017 beginnen. Der Stadtrat muss dem noch zustimmen. 

Peter Fischer

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