Abkühlung bei heißen Temperaturen mit Freunden mit tragischem Ausgang – Schwimmer spurlos verschwunden  

Von der Amper-Strömung mitgerissen: Suche nach 35-jährigem endete erfolglos

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Unser Bild zeigt die Vorbereitungen für den Großeinsatz an der Amper. Die Suche nach dem vermissten 35-jährigen Schwimmer endete erfolglos. 

Fürstenfeldbruck – Die Suche nach einem 35-jährigen Mann, der sich am 18. Juni nachmittags mit Freunden an der Amper abkühlen wollte, endete für das Rettungsteam erfolglos:  Der Großeinsatz der  Wasserwacht des BRK mit weiteren Hilfskräften in Fürstenfeldbruck wurde am Abend abgebrochen. Inzwischen hat ein Kanufahrer aus dem Landkreis Dachau eine männliche Leiche im Fluss unter einem Gestrüpp gesichtet. Die Kripo identifizierte den Toten nach einer DNA-Analyse als den Vermissten. 

Was als schöner Nachmittag mit Freunden und Abkühlung bei den heißen Temperaturen begann, endete tragisch: Ein 35-jähriger Mann, der mit Freunden an der Amper beim Baden in Grafrath war, rutschte an der Böschung aus und wurde von der derzeit starken Strömung der Amper mitgerissen. 

Da der Mann nur unzureichend schwimmen konnte, war er nicht mehr in der Lage, sich selbst aus dem Wasser zu retten. Um 16:18 Uhr wurde Vollalarm für die Kräfte der Wasserwacht ausgelöst. Diese rückten mit vier Schnelleinsatzgruppen sowie einem Einsatzleitfahrzeug zur Unglückstelle aus. Die Amper wurde von der letzten Sichtungsstelle des Verunglückten stromabwärts bis zu 500 m mit zwei Booten sowie sechs Tauchern und zehn Wasserrettern abgesucht. Die Sicht der Taucher war aufgrund des derzeit sehr trüben Wassers stark eingeschränkt. 

Die Retter wurden von einem Rettungshubschrauber, der die Amper zwischen Schöngeising und Grafrath zweimal absuchte, unterstützt. Gegen 20:00 Uhr wurde die Suche erfolglos abgebrochen werden.

Die Freunde des 35-jährigen wurden von einem Kriseninterventionsteam des BRK betreut. Insgesamt war das Rote Kreuz mit 30 Kräften im Einsatz. Zur Absicherung der Einsatzkräfte sowie zur Versorgung des Verunfallten standen zwischen Schöngeising und Grafrath drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug des BRK bereit. Die Feuerwehr unterstützte mit Fußtrupps die Suche nach dem Verunfallten vom Ufer aus. 

Ein 37 Jahre alter Kanufahrer aus dem Landkreis Dachau war am 23. 6.  nachmittags  auf der Amper in der Nähe der Schöngeisinger Str. in Fürstenfeldbruck unterwegs. Auf Höhe einer Schrebergartenanlage entdeckte er gegen 14.15 Uhr eine männliche Leiche im Fluß, die sich unter einem Gestrüpp verfangen hatte. Der Leichnam wurde von Kräften der Wasserwacht geborgen. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach den ersten Feststellungen der Kripo handelt es sich bei dem Toten mit hoher Wahrscheinlichkeit um den 35-jährigen indischen Staatsangehörigen, der am Dienstag Nachmittag beim Baden in Grafrath von der Amper mitgerissen und seitdem vermisst wurde. Eine eindeutige Identifizierung des Toten wurde bereits über eine DNA-Analyse veranlaßt.

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