Viele Besucher beim Tag der offenen Tore am Starnberger Weg

Tatü Tata, die Feuerwehr ist da

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Trompetengetöse und ein altes Feuerwehrmobil mitsamt Feuerwehrmännern in historischer Kleidung schießt um die Ecke. Ein kleines Gartenhäuschen steht bereits lichterloh in Flammen. Der Brand ist mit einer Handdruckspritze zu bekämpfen. So oder so ähnlich muss die Feuerwehr vor hundert Jahren einen Brand gelöscht haben.

Germering - Im Jahre 2018 sieht das jedoch anders aus: Lautes „Tatü Tata“ und das Feuerwehrauto braust an. Volle Besatzung in Sicherheitskleidung, mit Atemschutzmaske. Der Schlauch wird an den Hydranten angeschlossen und „Wasser marsch“. Innerhalb weniger Minuten ist das Feuer gelöscht, zurück bleiben verkohlte Bretter und viel Asche. So sieht der Alltag eines Feuerwehrmanns im Ernstfall aus, Brände löschen und Leben retten. Die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Unterpfaffenhofen vom Starnberger Weg riskieren jedes Mal aufs Neue ihr Leben und das in ihrer Freizeit. Auch am Tag der offenen Tore am Sonntag, 9. September, haben sich fast alle Aktiven die Zeit genommen, ihr Ehrenamt zu demonstrieren und das bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen – diese nicht nur durch die Sonne, sondern durch die Brandvorführungen. Bereits am Morgen waren viele Familien gekommen, um die Arbeit der Feuerwehr zu beobachten, denn von vielen kleinen Jungen und auch Mädchen ist es immer noch der große Traum, einmal Feuerwehrmann oder -frau zu werden.

Die Kinderaugen sind groß

Umso größer war die Aufregung und das Interesse selbst einen Feuerwehrschlauch in die Hand zu nehmen, einen Blick in das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr zu werfen oder einmal in einem Feuerwehrauto Probe zu sitzen. Die Kinderaugen strahlten um die Wette. Auch die Erwachsenen sind an diesem Tag nicht zu kurz gekommen. Unterstützt wurden die Feuerwehrler von der Burschenschaft Unterpfaffenhofen, die sich um das leibliche Wohl der Gäste bemühte. Ein gläserner Raum ermöglicht es den Familien einen Innenangriff unter Atemschutz zu beobachten. Bei einer weiteren Vorführung wurde eine Rettung mit Spreizer und Schere nach einem schweren Verkehrsunfall demonstriert. Gekracht hat es dann bei der Fettexplosion in einer Küche und der Explosion von Spraydosen. Wer wollte, durfte auch einen Blick in das Dekontaminationszelt werfen, um sich einen Einblick über die Katastrophenschutzausrüstung zu verschaffen Ebenso vor Ort war die Germeringer Polizei, die es den Kleinen und Großen ermöglichte, sich einen Polizeihubschrauber, den man oftmals nur aus weiter Entfernung hört oder am Himmel sieht, von innen anzusehen und Platz zu nehmen. Obwohl der Helikopter schon neun Jahre alt ist, fliegt er mehrere Einsätze am Tag und wird ständig auf den neuesten technischen Stand gebracht, wie der Pilot neugierigen Eltern verrät. 

Claudia Becker

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