Zweiter Pferdeerlebnistag in Maisach

Vier Reitställe zeigten das Können ihrer Pferde und Reiter

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Anlässlich der Festwoche fand abschließend der 2. Pferdeerlebnistag statt. Vier Reitställe zeigten das Können ihrer Pferde und Reiter.

Maisach - Schwarze, haselnussbraune und hellbraune Pferde traben mit geflochtenen Schweifen am staunenden Publikum vorbei. Der eine oder andere Halfter ist mit kleinen Steinen verziert und glitzert in der Sonne, die über der Maisacher Festwiese am vergangenen Sonntag strahlt. Da sich die ersten Gruppen erst einmal warm reiten, können die Zuschauer ganz in Ruhe die beeindruckenden Tiere, ihre verzierten Mähnen und die in schwarzen Sakkos und weißen Hosen gekleideten Reiter von Bierbänken aus bewundern. 

Cavaletti-Übung zum Aufwärmen

Neben dem Reitstall Reil, dem Islandpferdehof Walleshauser und dem Stall Strähhuber, sind auch Pferde des Reitstalls Giggenbach aus Germerswang an diesem Tag vertreten und zeigen gleich zu Beginn das Aufwärmen mit einer sogenannten Cavaletti-Übung. Dabei müssen die Pferde über Stangenhindernisse reiten, ohne diese dabei zu berühren. Nachdem Warmblüter, Pony und Haflinger aus Germerswang die Wiese wieder verlassen haben, ertönt auf einmal dramatische Musik aus den aufgestellten Boxen. 

Im nächsten Moment reitet Pamela, gekleidet in einem ausladenden schwarzen Rock und einer weißen Rüschenbluse, auf dem Rücken des Pferdes Lazar auf die Wiese. Kurz darauf folgt Reiter Markus, ebenfalls in einem barocken Kostüm mit einem gold-glitzernden Frack gekleidet, samt dem Pferd Abianus. Im Hintergrund erklärt Martina Reil, vom Reitstall Reil, dass die beiden Friesenhengste nun dem Publikum den sogenannten „par de deux“ zeigen werden. Dabei präsentieren die Pferde verschiedene Dressurfiguren. 

600 Kilo Lazar überzeugt bei der Bodenarbeit

Während des Auftrittes, reiten die „schwarzen Perlen“, wie die Friesen auch gerne genannt werden, eng aneinander vorbei und wechseln immer wieder die Seiten, sodass auch wirklich jeder Zuschauer die schönen Tiere bewundern kann. Während Markus auf Abianus weiterhin über die Wiese trabt, führt Pamela dem Publikum noch vor, dass der 16-jährige über 600 Kilo schwere Lazar auch bei der Bodenarbeit überzeugen kann. Nachdem er zuerst auf Handzeichen einige Schritte rückwärts gewagt hat, dreht sich der Hengst noch im Kreis und verbeugt sich abschließend vor dem Publikum. „Lazar ist der Herdenchef und weiß genau, was er will,“ erklärt Moderatorin Martina Reil. 

Kunststücke für das Publikum

Trotzdem lässt sich der Friesenhengst von seiner Reiterin führen und begeistert das Publikum mit seinen Kunststücken. Dabei ist das Zusammenspiel von Mensch und Tier besonders wichtig. „Man muss zusammen ein Team werden und Spaß haben. Das geht nur durch Training,“ sagt Reil. Nach sechs Jahren konnten Reiter und Pferde wieder zeigen, was sie gemeinsam alles können. Der erste Pferdeerlebnistag fand 2013 statt, nun folgte der zweite. Und auch dieses Mal drängten sich die Zuschauer um die Festwiese. Marlene aus Fürstenfeldbruck hat auf ihrem Motoradausflug Halt in Maisach gemacht, als sie von der Veranstaltung erfahren hat. „Das Programm ist wirklich toll, man erfährt etwas über die Pferde und den Reitsport. Nächstes Mal bin ich wieder dabei,“ stellt sie abschließend fest. 

Julia Huß

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