Visionen für ein lebendiges Ortszentrum Eichenau - Infoabend mit dem Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München und der CSU

Auf großes Interesse stieß die CSU-Informationsveranstaltung zur Gestaltung der neuen Ortsmitte. Dort sollten Ideen und auch Visionen gesammelt werden, wie das Zentrum der Gemeinde aussehen solle, wenn das alte Feuerwehrgebäude nicht mehr genutzt werde. Darauf hatte CSU-Ortschef Peter Zeiler nicht nur in seiner Einladung hingewiesen, sondern auch noch einmal während der Veranstaltung aufmerksam gemacht. Und die Besucher hielten sich daran. Eine Art Schrannenhalle in Nachbarschaft zum Rathaus, regionale Produkte vor der Haustür einkaufen und abends in einem gemütlichen Gasthof einkehren. So könnte es in einigen Jahren um das rund 2000 Quadratmeter große Gelände rund um das alte Feuerwehrhaus an der Emmeringer Straße aussehen, wenn es nach Michael Heintz, einem Eichenauer Landschaftsarchitekten ginge.

Bau- und Planungsreferent Michael Gumtau möchte ein architektonisches Zeichen setzen. „Etwas in der Art des PUC in Puchheim.“ Nur zwei Ideen und Visionen, die rund 50 Eichenauer im Rahmen einer CSU-Informationsveranstaltung entwickelten. Entscheidungen wurden dort nicht getroffen, doch sprachen sich etliche Teilnehmer dafür aus, dass die Maßnahme in Gemeindehand bleibt. Bürgermeister Hubert Jung erklärte dazu, dass es bei genauen Vorgaben durch die Gemeinde zweitrangig sei, ob das Projekt in öffentlicher und privater Hand liege. Bezüglich der Planung zeigte sich Jung ergebnisoffen. Gleichzeitig kündigte er an, dass sich der Gemeinderat voraussichtlich im März wieder mit der Thematik beschäftigen werde. Der Bürgermeister wollte auch das Katholische Siedlungswerk nicht aus der Diskussion nehmen. Das Siedlungswerk hatte seine Ideen bereits im vergangenen Jahr im Gemeinderat vorgestellt. Doch hatte sich der Interessent zurückgezogen, nachdem die Gemeinde auf barrierefreies Bauen bestanden hatte. Klaus Winter vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München, der mit Anne Neubert die Rahmenbedingungen erläuterte, sprach von einem Grundstück von großer strategischer Bedeutung. Ob man Einzelhandel, Wohnbebauung oder Gastronomie wolle, müssten die Bürger entscheiden. Altersgerechte Wohnungen wollte Christa Steinbrecher auf dem Areal angesiedelt wissen. Es gebe viele Interessenten, die sich einen Umzug in die Ortsmitte leisten könnten. Ähnlich äußerte sich Oswald Hihn. Man sei dem demografischen Wandel verpflichtet. Barbara Feldhoff nannte den Standort „ideal für betreutes Wohnen“. Angesichts der wieder aufkommenden Diskussion um ein Jugendcafé wollte Luitgard Handelshauser den Altersbereich zwischen zwölf und 20 Jahren stärker in den Planungen vertreten wissen. „Für diese Gruppe gibt es noch kein Angebot“, begründete die frühere CSU-Gemeinderätin ihr Anliegen. Eine Gaststätte, die in Verbindung mit einem gastronomischen Angebot betrieben werden könne, schlug Monika Hösch vor. Mehrfach wurde der Gedanke geäußert, offizielle Einrichtungen wie das Haus 37 mit der Volkshochschule zentral zusammenzufassen. Architekt August Handelshauser sprach sich dafür aus, das „alte“ Feuerwehrhaus vom Prinzip her stehen zu lassen und lediglich an die künftige Nutzung anzupassen.

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