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Über 23.000 Stimmen im Landkreis

Volksbegehren im Endspurt

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Erstunterzeichner-Termin am 31. Januar: Der Brucker Stadtrat Dieter Kreis beim Unterschreiben im Brucker Rathaus. Im Hintergrund Alexa Zierl (rechts) und Oberbürgermeister Erich Raff (Mitte).

Rund 900.000 Bürger in Bayern haben bis Dienstag, 12 Uhr für das Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ unterschrieben, so fehlten zu diesem Zeitpunkt noch rund 50.000, um die nötigen zehn Prozent zu erreichen – auch im Landkreis war der Andrang groß. 

Mit der Biene als Sympathieträger wollen seit knapp zwei Wochen die Träger ÖDP, Grüne und der Landesbund für Vogelschutz rund eine Millionen Unterschriften für den Artenschutz sammeln. Die Initiatoren hoffen mit ihrem Gesetzesantrag das Insektensterben effektiver zu bekämpfen und stellen dafür einige Forderungen: So sollen unter anderem mehr Ökolandbau, einen größeren Biotopverbund als auch seltenere Mahd gefördert werden. Sollte der Landtag gegen das Bürgergesetz stimmen, kommt es binnen drei Monaten zum Volksentscheid. 

So hat der Landkreis abgeschnitten 

Dieter Kreis, Brucker Stadtrat, Kreisvorsitzender der ÖDP und einer von vier Sprechern für den Landkreis ist mit der bisherigen Resonanz zufrieden: „Wir sind sehr optimistisch, dass es klappt. Im Landkreis schaut es prinzipiell sehr gut aus.“ Bisher hätten von den 153.679 Wahlberechtigen, 23.660 Bürger für das Volksbegehen unterschrieben. „Somit liegt der Landkreis bei über 15 Prozent“, sagt Kreis. Dennoch es ist noch nicht geschafft, ausgeruht wird also nicht: „Wir kämpfen bis zur letzten Minute.“ Jeder Kommune kann mit einem Passwort und Zugang die eingetragenen Unterschriften auf der Webseite des Volksbegehrens veröffentlichen. Die Zahlen sind dann mehr oder weniger aktuell für die Bürger einsehbar. „Spitzenreiter ist jetzt Türkenfeld“, erzählt Kreis Dienstag Vormittag. Hier hätten von 2.800 Wahlberechtigten 816 ihre Stimme abgegeben. „Das macht knapp 30 Prozent“, sagt er. 

Dicht gefolgt von Grafrath (28,94 Prozent) und Schöngeising mit 26,6 Prozent. Das Schlusslicht bilden Mittelstetten und Adelshofen, wobei sich die Bürger auch in Mammendorf eintragen konnten, weshalb das hier nicht so einfach auszumachen sei, erklärt Alexa Zierl, Brucker Stadträtin und Mitglied im Sprecherteam. Gar keine Zahlen zum vergleichen geliefert haben bisher die Gemeinden Gröbenzell und Eichenau. „Die Gründe kennen wir aber nicht“, sagt Zierl. „Bei anderen sind die Daten nicht aktuell“, sagt Kreis. So wie in Germering und Egenhofen, hier stammen die Zahlen vom 8. Februar.

Einschließlich bis zum 13. Februar haben die Bürger noch die Möglichkeit, sich für das Volksbegehren einzutragen. Die Ergebnisse werden am 13. Februar bei einer Wahlparty im Freizeitzentrum Gröbenzell um 19.30 Uhr vorgestellt. 

Hamann

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