Gemeinden erhalten Fördergelder für klimafreundliche Projekte

Regionalbeirat zieht positives Fazit bei Windenergie

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Zentrales Thema beim Treffen des Regionmalbeirats der Stadtwerke FFB war die Windenergie.

Fürstenfeldbruck – Das zentrale Thema beim Treffen des Regionalbeirats der Stadtwerke Fürstenfeldbruck Ende Oktober war die erfolgreiche Inbetriebnahme der ersten Windkraftanlage im Mammendorf sowie die sehr positiven Ergebnisse hinsichtlich Ertrag und Wirtschaftlichkeit.

 „Die ersten zehn Monate haben bestätigt, dass Windkraft in unserer Region sowohl ein ökologischer als auch ökonomischer Gewinn ist und damit einen sinnvollen Beitrag für den Klimaschutz darstellt“, fasste Enno Steffens, Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck die guten Ergebnisse der über das Jahr durchgeführten Messungen am Mammendorfer Windrad zusammen.

Über den Baufortschritt der zweiten, baugleichen Windkraftanlage am Standort Malching verschafften sich die Mitglieder des Beirats vor Ort einen persönlichen Eindruck. Diese befindet sich derzeit im Probebetrieb und wird nach erfolgreicher Endabnahme an die Betreibergesellschaft WindEnergieAnlage Malching GmbH & Co. KG übergeben.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Entscheidung über die Vergabe der Fördermittel an die Gemeinden. Es wurde beschlossen, dass jeder Gemeinde ein pauschaler Beitrag in Höhe von 2.000 Euro zur Verfügung gestellt wird. Diese Mittel können per Antrag abgerufen werden. Sie sind zweckgebunden und sollen für Maßnahmen der energetischen Sanierung, Energieeinsparung oder für umwelt- und klimafreundliche Wärmekonzepte verwendet werden.

In der Sitzung wurde fünf Anträgen stattgegeben. So etwa dem der Gemeinde Maisach, die das Fördergeld in die energetische Sanierung des Freibades investieren wird oder dem der Gemeinde Alling, die plant die Fördermittel für die Wartung der Heizungen in öffentlichen Gebäuden zu verwenden.

Weiter auf der Agenda standen unter anderem ein Bericht über aktuelle Themen der Stadtwerke, wie die Netzübernahme in Wörthsee oder die Präsentation des neuen Corporate Designs sowie die derzeitige Entwicklung des Strommarkts.

Und nicht zuletzt lobte der Vorsitzende des Regionalbeirats und Bürgermeister der Gemeinde Moorenweis, Joseph Schäffler, die weiter gute Zusammenarbeit: „Auch in neuer Besetzung wird das gemeinsame Ziel, eine nachhaltige Klimapolitik in der Region umzusetzen und damit die Energiewende voranzutreiben, durch das konstruktive Engagement aller Beteiligten nicht aus den Augen verloren. Dies beweist auch das nahezu vollständige Erscheinen aller Vertreter.“ Im vergangenen Jahr hatte es aufgrund von Kommunalwahlen in sechs Gemeinden Veränderungen an der Spitze gegeben. Dazu übernahm Schäffler den Vorsitz von Vorgänger Frederik Röder und Enno Steffens folgte Karl-Heinz Schönenborn als Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck nach.

Im Jahr 2004 trat der Regionalbeirat der Stadtwerke Fürstenfeldbruck erstmals zusammen. Neben dem Geschäftsführer und dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Stadtwerke, werden dort alle 22 Gemeinden, in denen die Stadtwerke Fürstenfeldbruck ein Stromversorgungsnetz betreiben, durch ihre Bürgermeister vertreten. Der Beirat kommt einmal im Jahr zusammen, um über die Situation in der regionalen Bevölkerung und Wirtschaft zu beraten und die Entwicklungen auf dem Energiesektor zu verfolgen. Ein weiterer Schwerpunkt ist, die beschlossene Energiewende im Rahmen einer kommunal übergreifenden Klimapolitik auf Basis regional erzeugter und umweltfreundlicher Stromgewinnung voranzutreiben.

 

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