Windrad in Mammendorf ist vollendet - "Ein Meilenstein für die Stadtwerke"

Das neue Wahrzeichen: Drei Rotorblätter 

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Seit 1. Oktober ist das Windrad in Mammendorf vollendet.

Mammendorf – Seit dem ersten Oktober hat der Landkreis Fürstenfeldbruck ein neues Wahrzeichen. Nachdem an diesem Mittwoch gegen Mittag das letzte der drei Rotorblätter an die Gondel montiert war, hat sich die Landkreis-Bevölkerung ein Bild von dem „neuen Wahrzeichen“ machen können, denn nun hat es seine vollständige Gestalt angenommen.

Die Nabenhöhe des Windrads beträgt knappe 140 Meter. Die höchste Spitze eines Rotorblattes erreicht nicht ganz eine Höhe von 190 Metern. Bis das Windrad der Brucker Stadtwerke ans Netz geht, werden noch einige Wochen vergehen, denn jetzt sind noch weitere Arbeiten im Turm erforderlich. Wenn das Windrad dann erstmals sauberen Strom liefert, soll die Anlage sechs Millionen Kilowattstunden Strom in einem Jahr erzeugen. Das ist etwa so viel, wie 2.000 Haushalte verbrauchen. „Es war kein leichtes Projekt,“, sagte der inzwischen in den Ruhestand getretene Stadtwerke-Chef Karl Heinz Schönenborn im April 2014 beim symbolischen Spatenstich. „Aber es ist ein Meilenstein für die Stadtwerke.“

 Bekanntlich planen die Brucker Stadtwerke noch zwei weitere Windkrafträder unweit des jetzt fertiggestellten in der Nähe von Puch und in der Nähe von Malching. Der Bau aller drei Windräder wurde seinerzeit vom Landratsamt genehmigt. Gegen den Standort bei Puch läuft derzeit noch eine Klage der Kirche, die den Denkmalschutz für das Pucher Gotteshaus ins Feld führt. 

Dieter Metzler

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