Germeringer Polizei schließt Lokal

Wirt hält sich nicht an Corona-Sperrstunde ab 22 Uhr

Ein Glas Bier steht auf einem Tresen aus Holz in einer Bar
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Die Germeringer Polizei musste zu einer Bar ausrücken, weil der dortige Wirt die 22 Uhr-Sperrstunde nicht einhielt.

Weil trotz neu eingeführter Corona-Sperrstunde ab 22 Uhr bei einem Inzidenzwert 50 ein Germeringer Wirt Alkohol ausschank, musste die Polizei ausrücken.

Nachdem ein Mitteiler bei der PI Germering am vergangenen Samstag telefonisch eine feiernde Personengruppe in einem Lokal in der Goethestraße mitgeteilt hatte, wurde umgehend eine Streife dorthin beordert.

Lokal hätte nach neuer Corona-Ampel um 22 schließen müssen

Am Einsatztag, dem 17. Oktober, galt auch in Germering zum ersten Mal die von 23 Uhr auf 22 Uhr um eine Stunde vorgezogenen Sperrstunde. Diese Verschärfung war eingeführt worden, weil der maßgebliche Covid-19-Inzidenzwert am Freitag, 16. Oktober, weiterhin konstant über 50 im Landkreis Fürstenfeldbruck lag. Somit kommt die Phase „Rot“ der erst am Donnerstag neu in Bayern eingeführten „Corona Ampel“ in dem nun beschriebenen Fall bereits zum Tragen.

28-jähriger Wirt schickte nach 20 Minuten alle nach Hause

Beim Eintreffen der Streifenbeamten um 22.55 Uhr brannte in der Bar noch Licht, drei Personen rauchten vor dem Lokal, fünf Personen befanden sich noch im Lokal. Die verlängerte Sperrstunde schien sich nach Lage der Dinge in der Lokalität noch nicht herumgesprochen zu haben. Die Polizisten stellten nämlich fest, dass in der Bar der Fernseher lief, Alkohol konsumiert wurde und zudem noch Dart gespielt wurde. Der 28-jährige Wirt wurde auf die seit einer Stunde gültige Sperrstunde hingewiesen. In Gegenwart der Streife gelang es dem Wirt nach etwa 20 Minuten seine Gäste zum Gehen zu bewegen.

Saftiges Bußgeld

Den Wirt dürfte nun ein saftiges Bußgeld gemäß der geänderten 7. BayIfSMV erwarten.

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