Festredners des Empfangs war der Dipl.-Ing. und Kommunikations-Psychologe Jörg Alexander 

200 Gäste aus Wirtschaft und Politik beim Wirtschaftsempfang im LRA

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Gelockerte Atmosphäre beim 14. Wirtschaftsempfang des Landkreises (. Li.): Zauberkünstler Alexander, stellvertretender Landrat Wieser, Mammendorfs Bürgermeister Heckl, Landrat Karmasin, Mittelstettens Bürgermeister Spörl.

Fürstenfeldbruck – Knapp 200 Gäste aus Wirtschaft und Politik konnte der stellvertretende Brucker Landrat Johann Wieser, der den aus terminlichen Gründen erst später zur Veranstaltung stoßenden Landrat Thomas Karmasin vertrat, auch heuer zum alljährlichen Wirtschaftsempfang am 20. November im Landratsamt begrüßen. Festredner des Empfangs war der Diplom-Ingenieur, professionelle Zauberkünstler und Kommunikations-Psychologe Jörg Alexander, der einen Vortrag zum Thema „Realität, Wahrnehmung und andere Illusionen“ hielt. 

Bereits zum 14. Mal lud der Landrat Repräsentantinnen und Repräsentanten des Wirtschaftslebens aus dem Brucker Landkreis zu einem Empfang ein, den der stellvertretende Landrat als eine wichtige Gesprächsplattform zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft bezeichnete. Der Empfang diene dem Wissensaustausch, aber auch, um den Unternehmern dafür zu danken, dass sie aus dem Landkreis einen starken Standort machen, so Wieser. Besonders dankte Wieser den Wirtschaftsleuten, die sich immer wieder einbringen, beispielsweise als Jury-Mitglieder bei der Jungunternehmer-Messe und dabei ihr Wissen an die Firmengründer weitergeben sowie ihnen anschließend mit auch noch Rat und Tat zur Seite stehen. „Wirtschaftsförderung bedeutet vor allem „Netzwerken“. Nur so könne man, oft schon im Vorfeld, problematische Situationen rechtzeitig identifizieren und versuchen, Lösungen zu finden, die alle ein Stück in die richtige Richtung bringen, meinte Wieser. In der Stabstelle für Wirtschaftsförderung sei eine weitere Stelle geschaffen worden, die vor allem mit den Kommunen ein eng abgestimmtes Standortmarketing, sowie zu Universitäten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen Kontakte pflegen wird.

 Das derzeit alles beherrschende Thema, die große Anzahl ankommender Flüchtlinge, nannte der stellvertretende Landrat eine gewaltige Herausforderung und stelle für den Landkreis Risiken, aber auch zugleich Chancen für den Arbeitsmarkt dar. Doch zu hoffen, dass die Flüchtlinge schnell auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren seien, so dass der Fachkräftemangel behoben sei, bezeichnete Wieser zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch als illusorisch. Die Wirtschaftsförderung werde jedoch weiterhin gemeinsam mit den Unternehmern nach Möglichkeiten suchen, dem Fachkräftemangel zu begegnen. 

Bei all den Problemen, die den Landkreis derzeit bewegen, sorgte der anschließende Auftritt des Dozenten und Zauberkünstlers Jörg Alexander für eine unterhaltsame Abwechslung. Mit einigen Zaubertricks führte Alexander den geladenen Gästen vor Augen, wie leicht einen Menschen seine Wahrnehmung und sein Denken in die Irre führen können. Insbesondere stellte der Profizauberkünstler heraus, dass man die Bedeutung der Kommunikation und der individuellen persönlichen Wahrnehmung von Worten und Taten nicht unterschätzen sollte. Häufig führten unterschiedliche Wahrnehmungen zu großen Missverständnissen. Am Ende gab er den Gästen, die seinen Auftritt mit viel Beifall bedachten, mit auf den Weg, einen neuen kreativen Umgang mit der eigenen Wahrheit und mit den Wahrheiten der anderen zu pflegen. 

Dieter Metzler

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