Pflanzen, ernten, kochen

Grundschüler ernten und kochen gemeinsam

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Der harte Kohlrabi lässt sich nur mit Mühe schälen und klein schneiden. Es dauert eine Weile, aber schließlich schafft es die Kohlrabi-Gruppe dann doch, ihn als Zutat für die Wraps zu verarbeiten. Etwas einfacher dagegen hat es die Schnittlauch- und Radieschen-Gruppe: Geschickt werden Kräuter und Gemüse mit dem Messer zerkleinert.

Fürstenfeldbruck - Die Rede ist von den Schülern der Klasse 3c, die an dem Pilotprojekt ,,Wissen wie‘s wächst und schmeckt“ teilnehmen, welches das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zusammen mit dem Fachzentrum Ernährung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck durchführt. Ziel des Projekts ist es, Kinder wieder mehr in Kontakt mit dem Ursprung von Lebensmitteln zu bringen und deren Wertschätzung zu fördern.

Gießen auch am Wochenende

Bereits im April pflanzte die Klasse verschiedene Gemüse- und Salatsorten in Bäckerkisten an und säten Kräuter in leere Getränkekartons ein. ,,Die Kinder waren total begeistert von ihren Beeten und haben es gehegt und gepflegt“, erzählt Ricarada Kicherer, Konrektorin und Klassenlehrerin der 3c. Sogar an den Wochenenden kümmerten sich die jungen Gärtner um ihre Pflänzchen.

Prozess des Wachsens

Nach sechs Wochen konnten sie dann den ersten Teil ernten und daraus einen Smoothie machen. Stefanie Schirle, die als Projektmanagerin das Projekt betreut, erklärt: ,,Es macht den Schülern unheimlich viel Freude, den Prozess des Pflanzens und Wachsens zu beobachten und buchstäblich zu begreifen“.

Wertschätzung für Lebensmittel

Nach zehn Wochen ernteten die Kinder das Gemüse aus der zweiten Pflanzkiste und bereiteten daraus Wraps zu.

In Arbeitsgruppen wuschen und schnitten sie das Gemüse und stellten es an das Buffet. ,,Die Radieschen sind aber ganz schön scharf“, bemerkte ein Junge und probierte gleich nochmal ein Stück.

Ricarda Kicherer freut sich über die gelungene Aktion in ihrer Klasse: ,,Ich hoffe, dass die Kinder jetzt einen anderen Zugang zum Essen und eine bessere Wertschätzung für Lebensmittel haben“.

Nicole Burk

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