Wunderbares neues Gesicht

Gerda Hasselfeldt, Brucks 3. Bürgermeister Uli Schmetz, Olchings 2. Bürgermeister Robert Meier und Landrat Thomas Karmasin forderten das Glück heraus und kauften auf der FFB-Schau Lose von Sandra Pfend-Strobel vom Olchinger Gewerbeverband. Foto: Metzler

Großer Andrang herrschte bereits am ersten Tag der zweiten FFB-Schau auf dem Olchinger Volksfestplatz. Die offizielle Eröffnungsfeier der über fünf Tage dauernden Landkreisschau mit viel regionaler, landes- und bundespolitischer Prominenz, an der Spitze die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe in Berlin, Gerda Hasselfeldt, war noch nicht zu Ende, da strömten bereits die ersten neugierigen Besucher in die Messehallen.

Die positive Resonanz der Messe vor zwei Jahren, sagte Olchings Bürgermeister Andreas Magg bei der Begrüßungsansprache, sei Ansporn, es diesmal noch besser zu machen. Die Attraktivität sei weiter gestiegen, so Magg, davon habe er sich überzeugt, als er bereits im Vorfeld einen Blick in die eine oder andere Halle geworfen habe. „Natürlich war es vor zwei Jahren ein Risiko, die Messe nach Olching zu holen“, so Magg. „Doch es hat sich gelohnt. Ich bin mir sicher, die Messe wird auch diesmal erfolgreich“, freute sich das 34-jährige Stadtoberhaupt bei einem Blick in die Runde. An die anwesenden Bürgermeister-Kollegen aus den Landkreis-Kommunen richtete er den Appell, sich ein Beispiel an der Olchinger und Gröbenzeller Halle zu nehmen. „Vielleicht sind auch Sie in zwei Jahren mit im Boot.“ Er sei stolz, dass sich im Landkreis etwas bewege, sagte Landrat Thomas Karmasin. Auch wenn jetzt im Fliegerhorst die weißblaue BMW-Fahne wehe, so „dürfen wir nicht den Mittelstand vergessen“. Die FFB-Schau sei wichtig für die Wirtschaftsförderung in der Region, und der Landrat freue sich, dass es endlich losgehe. Er wünschte der Messe wirtschaftlichen Erfolg und viele Besucher. Vor zwei Jahren sei es noch ein Wagnis gewesen. Wie würde es funktionieren? Würde der Ausstellungsort Olching vom Landkreis akzeptiert werden? Diese Fragen stellte die Schirmherrin der Messe, Gerda Hasselfeldt, an den Anfang ihrer Eröffnungsrede und warf einen Blick zurück. „Die Messe war fast schon totgesagt“, so Hasselfeldt. „Doch sie ist auferstanden. Schon bald nach der ersten Messe hat sich gezeigt: Das Konzept ist aufgegangen. Wäre dies nicht der Fall, wären wir heute nicht hier.“ Hasselfeldt dankte den vielen Ausstellern, die großen zeitlichen und finanziellen Aufwand betrieben, um dabei zu sein, ohne die Gewissheit zu haben, ob es sich für sie auch lohne. Der Mittelstand habe großen Anteil daran, dass Bayern wirtschaftlich so gut dastehe, so Hasselfeldt. Sie hoffe, dass sich die Messe dauerhaft etabliere. Sie bezeichnete die FFB-Schau Olching als ein Schaufenster der heimischen Wirtschaft und zugleich als eine Plattform der Kommunikation. Auf der Leistungs- und Verkaufsschau für Handwerk, Handel und Industrie, vornehmlich der regionalen Wirtschaft, waren diesmal 270 Aussteller vertreten, nochmals 20 mehr als 2010. In 13 Messehallen und auf dem Außengelände präsentierten sie ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Technik, Kommunikation und Multimedia, Ernährung und Küche, Heim und Wohnen, sowie Gesundheit, Sport, Arbeit, Ausbildung und Fahrzeuge. Verschiedene attraktive Aktionen ergänzten an den fünf Ausstellungstagen das Ausstellerangebot der FFB-Schau Olching. Von allen Seiten einhelliges Lob erhielt Messeveranstalter Josef Albert Schmid für die Organisation der Landkreisschau. „Sie haben der Messe ein wunderbares neues Gesicht gegeben“, sagte Bürgermeister Magg. Nach den Ansprachen mit einem Weißwurstfrühstück und musikalischer Umrahmung mit dem Trio „Koitaboch Musi“ aus Garmisch-Partenkirchen, lud Schmid die Ehrengäste zu einem Rundgang über das Messegelände ein.

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