Stadterhebungs-Jubiläum

Zehn Jahre gemeinsam Stadt sein: Olching feiert mit Kuchen und Eis

Vizepräsident des Bayerischen Landtags Reinhold Bocklet, Eichrichtungsleiterin des Laurentiushauses Emmi van Laack, Olchings Bürgermeister Andreas Magg, Konditor Barny Ganser und Landrat Thomas Karmasin feiern zehn Jahre Stadt Olching.
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Vizepräsident des Bayerischen Landtags Reinhold Bocklet (von links), Eichrichtungsleiterin des Laurentiushauses Emmi van Laack, Olchings Bürgermeister Andreas Magg, Konditor Barny Ganser und Landrat Thomas Karmasin feiern zehn Jahre Stadt Olching.
  • Miriam Kohr
    VonMiriam Kohr
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Olching – Anlässlich des zehnten Geburtstags der Stadt Olching wurden Eiskugeln an die Bürger und Kuchen an die Bewohner des Laurentiushauses verteilt.

Fünf Gemeindeteile, eine Stadt und ein zehnjähriges Jubiläum – das muss, Corona-konform, gefeiert werden. 2011 war das Jahr der Stadtwerdung Olchings nachdem 2010 der damalige Gemeinderat einstimmig beschlossen hatte, die Stadterhebung zu befürworten. Das Ereignis wurde damals in einem Festzelt auf dem Olchinger Volksfest im Beisein des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann und rund 1.800 Bürgern groß gefeiert. Eine solche Feierlichkeit anlässlich des Jubiläums ist in diesem Jahr leider nicht möglich. Trotzdem ließ sich die Stadt etwas einfallen. Am vergangenen Samstag versammelten sich Olchings Bürgermeister Andreas Magg, Landrat Thomas Karmasin und Reinhold Bocklet, I. Vizepräsident des Bayerischen Landtags, vor dem Laurentiushaus in Olching. Dort wurde frisch gebackener Kuchen an die Senioren und das Pflegepersonal verteilt.

Zwei Kuchen für Olchings Senioren

„Ohne Sie, aber auch ohne Ihre Großeltern wäre Olching heute nicht das, was es ist. Deshalb möchten wir uns stellvertretend bei Ihnen für Ihre Lebensleistung bedanken“, richtet Bürgermeister Andreas Magg das Wort an die vor ihm sitzenden Senioren. Die Freude der Bewohner und des Pflegepersonals ist groß. „Wir bedanken uns für diese großzügige Spende. Wir freuen uns sehr, dass wir das heute hier machen können“, erklärt Einrichtungsleiterin Emmi van Laack. Seit Beginn der Pandemie mussten solche Aktionen im Laurentiushaus nämlich komplett entfallen. Dass nun endlich wieder hoher Besuch empfangen werden kann und es dann noch frischen Obstkuchen und leckeren Nusskuchen mit Marzipanummantelung von der Konditorei Ganser gibt, ist für die Senioren etwas ganz Besonderes. Mit stolzen 105 Jahren ließ sich auch Olchings älteste Bewohnerin, Anni Wunderlich, das kleine Fest und ein Kuchenstück nicht entgehen.

Videobotschaft von Hermann

„Olching ist weltoffen, aber bleibt Heimat für die Menschen, die hier wohnen“, lobt der ebenfalls anwesende Landrat Thomas Karmasin. Und auch Reinhold Bocklet unterstreicht die Vorteile der Stadt. „Olching hat ganz hervorragende Bedingungen, so viel Platz, so viel Raum, um es zu gestalten zu können“, erklärt der I. Vizepräsident des Bayerischen Landtags. Zwar war die Umsetzung eines großen Fests und der geplante persönliche Besuch des Bayerischen Innenministers nicht möglich, dafür wird es aber ein kleines Geburtstagsvideo geben, in welchem unter anderem eine Videobotschaft des Innenministers zu sehen ist, der sich mit einem Geburtstagsgruß an Stadt und Bürger richtet.

3.011 Kugeln Eis für die Bürger

Auch wenn auf große Feierlichkeiten wie damals anlässlich der Stadterhebung verzichtet werden muss, hat sich die Stadt trotzdem Gedanken gemacht, wie die Bürger in das Jubiläum eingebunden werden können. Deshalb gab die Stadt vom 18. bis zum 20. Juni 2.011 Kugeln Eis aus. Am Ende war der Antrag so groß, dass noch einmal 1.000 weitere Kugeln ausgegeben wurden. Und so manche Eiskugel überreichte der Bürgermeister sogar persönlich. Sowohl an der Villa Romantica am Olchinger See als auch in der Eisdiele Dolomiti packte Olchings Bürgermeister am vergangenen Wochenende mit an und verteilte einige Kugeln Frei-Eis und konnte somit zahlreiche Kinder, aber auch so machen Erwachsene zum Strahlen bringen. „Wir wollten den Bürgern etwas Gutes tun. Ich bin froh, dass sich die Menschen so freuen und begeistert sind, so soll es sein“, betont Magg.
Julia Huß

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