Positive Entwicklungen beim Thema Klimabewusstsein

Energiewende – die wichtige Rolle der Kommunen

Biogasanlagen und die Windkraftanlage auf Mammendorfer Flur
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Das Bild zeigt die Biogasanlagen und die Windkraftanlage auf Mammendorfer Flur.

Wenn die Energiewende gelingen soll, müssen alle Ebenen mitziehen – von der großen Politik bis zum einzelnen Bürger, vom Gewerbebetrieb bis zur Gemeinde. Gerade die Kommunen können sinnvolle Maßnahmen umsetzen und gleichzeitig eine Vorbildfunktion erfüllen. Der Energiewendeverein ZIEL 21 pflegt deshalb mit den Kommunen des Landkreises einen regen Austausch.

Die Umwelt-, Klima- und Energiereferenten treffen sich immer wieder im “Fachbereich Kommunales“, der momentan pandemiebedingt ausgebremst ist. Positive Entwicklungen zum Klimabewusstsein gibt es zum Beispiel in Mammendorf. Auf gemeindlicher Flur steht eine von den Brucker Stadtwerken betriebenen Windkraftanlage. Hinzu kommen drei Biogas und mehrere Freiflächen-Photovoltaikanlagen.

Auch die Gemeinde Maisach kann etliche umgesetzte Maßnahmen zur Energiewende und somit zum Klimaschutz vorweisen. Dazu zählen das zweite Windkraftrad im Landkreis, PV-Freiflächen- und Biogasanlagen, die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED, ein Car-Sharing, der Energienutzungsplan, das Energiemonitoring oder die eigenen Förderprogramme.

Dr. Manfred Sengl (links) leitet den Fachbereich Kommunales. Gemeinsam mit ZIEL 21 Vorstand Gottfried Obermair (mitte) und seinem Stellvertreter Max Keil plant er demnächst ein virtuelles Treffen aller Umwelt-, Energie- und Klimareferenten.

Die Stadt Puchheim wiederum hat sich einem kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk angeschlossen. Das unter Federführung der Hochschule Landshut stehende Netzwerk hat folgende Schwerpunkte: Erfahrungsaustausch, fachlichen Input und Beratung sowie Planung von Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an gemeindlichen Gebäuden. Das Netzwerk funktioniere sehr gut, bilanziert Puchheims Klimaschutzmanagerin Katharina Dietel.

Erfolge durch ein kommunales Energiemanagement verzeichnet auch die Stadt Germering. Dazu gehören die systematische Erfassung und Analyse des Energieverbrauchs, die Identifizierung von Problembereichen, die energieoptimierte Bewirtschaftung der kommunalen Liegenschaften sowie energetische Sanierungsmaßnahmen.

Hervorzuheben wären noch die eigenen Förderprogramme der Gemeinde Landsberied und Eichenau, die besonders den weiteren Ausbau der Photovoltaik vorantreiben sollen. Informationen zu den einzelnen kommunalen Förderprogrammen sind und werden laufend auf der Homepage von ZIEL 21 veröffentlicht.

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