Zoll prüft Taxigewerbe

Finanzkontrolle: Beanstandungen bei jedem vierten Taxifahrer

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200 Taxifahrer in München und im Landkreis Fürstenfeldbruck wurden kontrolliert.

Im Rahmen einer großen Kontrollaktion überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts München am Freitag das Taxi- und Mietwagengewerbe in München und Fürstenfeldbruck.

Landkreis – Die Kontrolle war Bestandteil einer bundesweiten Schwerpunktprüfung in der Branche.

200 Taxifahrer geprüft

Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit waren den ganzen Tag im Einsatz und überprüften dabei rund 200 Taxifahrer an diversen Taxiständen im Stadtgebiet München, im Landkreis Fürstenfeldbruck und am Flughafen München. Die Fahrer mussten dabei Fragen nach ihrem Beschäftigungsverhältnis beantworten, damit Fälle von Schwarzarbeit, Scheinselbstständigkeit oder Mindestlohnunterschreitung aufgedeckt werden können.

Leistungsmissbrauch und Verstöße gegen Mindestlohngesetz

„Bei jedem vierten Taxifahrer wurden Beanstandungen unter anderem wegen Leistungsmissbrauch oder Verstöße gegen das Mindestlohngesetz festgestellt, die aber derzeit noch ausgewertet werden müssen“, so Marie Müller, Pressesprecherin vom Hauptzollamt München. Hier prüft der Zoll nun weiter, ob Beschäftigungsverhältnisse ordnungsgemäß angezeigt und Mindestlöhne tatsächlich gezahlt wurden.

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