Fahrer übersah den Fußgänger

Dunkel gekleideter Senior (81) bei Regen von SUV erfasst - Einlieferung in Schockraum eines Klinikums

Autoscheibe Fenster im dunkeln und bei Regen mit Tropfen bedeckt
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Ein 56-Jähriger übersah im Dunkeln und bei Regen einen komplett in schwarz gekleideten Fußgänger und erfasste diesen.
  • vonMiriam Kohr
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Germering - Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem verletzten Fußgänger kam es am Donnerstag, 11. März, gegen 18.50 Uhr in der Leipziger Straße.

Zu diesem Zeitpunkt befuhr ein 56-jähriger Mann aus Germering mit seinem SUV die Münchener Straße in Germering in Richtung der Leipziger Straße. Dann bog er mit seinem Pkw nach links in die Leipziger Straße ab. Bei dem Abbiegevorgang übersah er einen komplett in schwarz gekleideten Fußgänger, der gerade die Straße überquerte. Wegen des zu diesem Zeitpunkt einsetzenden Regens hatte der Fußgänger zudem noch die Kapuze über seinen Kopf gezogen, so dass er augenscheinlich für andere Verkehrsteilnehmer schlecht zu erkennen war. 

81-Jähriger fällt über Motorhaube auf Boden

Der Fußgänger wurde in der Folge von dem Auto erfasst und stürzte über die Motorhaube des Pkw auf den Boden. Der aus Germering stammende 81-jährige Rentner konnte nach der Kollision mit dem Pkw nicht mehr aufstehen. Der sofort hinzugezogene Notarzt diagnostizierte Verletzungen am Kopf, an der Wirbelsäule und am rechten Bein des gestürzten Rentners. Er wurde mit dem Rettungswagen in den Schockraum eines Münchner Krankenhauses eingeliefert.

„Die polizeiliche Nachfrage am nächsten Morgen in der Klinik ergab, dass sich sein Gesundheitszustand über Nacht erfreulicherweise erheblich verbessert hat und man daher nicht von einem längeren Krankenhausaufenthalt ausgehen müsse“, berichtet Erster Polizeihauptkommissar Ruch.  

Präventionstipp der Germeringer Polizei

Helle Kleidung wenn möglich noch reflektierend macht jeden Verkehrsteilnehmer sichtbar und besser erkennbar für andere Verkehrsteilnehmer: „Ein gutes beziehungsweise sehr erfreuliches Beispiel, das auf jeden Fall zur Nachahmung empfohlen ist, sind an dieser Stelle unsere ABC-Schützen“, vergleicht Ruch.

Gerade bei den jüngsten und per se mitunter gefährdetsten Verkehrsteilnehmern sei laut Polizeihauptkommissar nämlich die erfreuliche Entwicklung festzustellen, dass nahezu fast alle ABC-Schützen mit auffallenden reflektierenden meist Signalfarben-Westen oder mit reflektierenden Kopfbedeckungen ausgestattet am Straßenverkehr teilnehmen und sich dadurch das Unfallrisiko für diese Gruppe erheblich reduziert habe.
PI

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