Gefährliche Körperverletzung und Tierquälerei

Igel-Quäler schlagen auf Passanten ein

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Allen Grund zu verstecken, haben die Igel in Puchheim: Zwei Männer machten sich einen Spaß daraus, einen Igel über den Gehweg herumzurollen, anschließend schlugen sie auf Passanten ein.

Puchheim - Zwei bislang unbekannte Männer haben am Samstagabend offenbar einen Igel gequält und im Anschluss, als sie von Zeugen angesprochen wurden, diese massiv angegriffen. Drei Personen wurden verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Zeugen beobachteten am Samstag, 11. September, gegen 22.15 Uhr zwei Männer, die sich in der Kennedystraße in Puchheim einen Spaß daraus machten, einen zusammengerollten Igel über den Gehweg zu rollen. Auf die Aufforderung der beiden Zeugen damit aufzuhören, reagierten die Unbekannten äußerst aggressiv. Sie griffen die beiden Zeugen an und schlugen massiv auf sie ein. Ein Anwohner, der aufmerksam geworden war und zu Hilfe kommen wollte, sah sich ebenfalls Schlägen ausgesetzt. Schließlich flüchteten die beiden Angreifer zusammen mit zwei, an den Angriffen unbeteiligten, Begleiterinnen. Eine im Anschluss eingeleitete polizeiliche Fahndung nach den Flüchtigen führte nicht zur Festnahme.

Prellungen und eine Stichverletzung

Die drei verletzten Zeugen wurden zur Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Bei einem 36-Jährigen musste unter anderem eine Stichverletzung behandelt werden, weswegen der Verletzte in stationäre Behandlung aufgenommen wurde. Die weiteren Geschädigten im Alter von 22 und 28 Jahren, hatten Prellungen erlitten und konnten das Krankenhaus wieder verlassen.

Täterbeschreibung

Erster Täter: Männlich, etwa 30 Jahre alt, etwa 175 cm groß, muskulöse Arme, etwa fünf Zentimeter lange dunkle Haare, ungepflegter gekräuselter Bart der etwas länge als ein Drei-Tage-Bart war, sprach russisch;

Zweiter Täter: Männlich, etwa 30 Jahre, geschorene Glatze, etwa 185 bis 190 Zentimeter groß, sprach ebenfalls russisch;

Die beiden führten Fahrräder mit angehängten Taschen mit, in denen sich möglicherweise Flaschen befanden.

Eine der Begleiterinnen der Täter war etwa 25 bis 30 Jahre alt, brünette Haare und sprach osteuropäischen Akzent.

Zeugenaufruf

Wer Hinweise zur Identität der beiden Tatverdächtigen, beziehungsweise zur Identität ihrer Begleiterinnen oder anderweitige Hinweise zur Aufklärung geben kann, ist aufgerufen sich bei der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck unter Telefon: 08141/612-0 zu melden.

pi

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