Im Osten der Stadt

Standort für neue Feuerwache gefunden

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Die – bisher einzige – Brucker Feuerwache in der Landsberger Straße bekommt ein Pendant in der Flurstraße.

Vor etwas über einem Jahr beschloss der Stadtrat den Bau einer zweiten Feuerwache im Osten der Stadt. Nun wurde ein geeignetes Grundstück gefunden: Auf dem Gelände westlich der Gärtnerei Würstle soll zwischen Flurstraße und B 471 der neue Standort mit Gerä- tehaus und bis zu zehn Dienstwohnungen für Feuerwehrleute entstehen.

Fürstenfeldbruck - benötigt dringend eine zweite Feuerwache – das ist schon lange klar. Hintergrund ist, dass die Feuerwehr von ihrem Standort in der Landsberger Straße aus nicht alle Stadtteile innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von zehn Minuten erreichen kann. Kritisch wird es vor allem im östlichen Stadtgebiet sowie beim Fliegerhorst und der angrenzenden Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Auch üben die Aufsichtsbehörden diesbezüglich Druck auf die Stadt aus. Das Landratsamt und die Regierung von Oberbayern fordern schon seit Längerem von kommunaler Seite schnelles Handeln. Entsprechend beschloss der Stadtrat bereits im Januar letzten Jahres den Bau einer zweiten Feuerwache. Die Frage bisher war nur, wo genau kann, beziehungsweise soll gebaut werden? 

Unbebautes Areal westlich der Gärtnerei Würstle

Nun ist die Stadt auf der Suche nach einem geeigneten Bauplatz fündig geworden: Das bislang unbebaute Areal westlich der Gärtnerei Würstle zwischen Flurstraße und der B471 wird zweiter Standort der Brucker Feuerwehr. Der Stadtrat ermächtigte auf seiner jüngsten Sitzung OB Erich Raff (CSU) mit dem Kauf der beiden dafür infrage kommenden Grundstü- cke. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt, die Planungen für den Bau eines Feuerwehrgerätehauses sowie für die Errichtung von Dienstwohnungen in unmittelbarer Nähe voranzutreiben. Ebenso muss von der Verwaltung, gegebenenfalls mit Unterstützung eines Verkehrsplanungsbüros, noch geprüft werden, ob und in welchem Umfang verkehrsrechtliche Maßnahmen beziehungsweise Um- oder Rückbauten in der Feld- und Flurstraße notwendig sind. Diese müssten zunächst dem Umwelt- und Verkehrsausschuss vorgelegt werden. Die Anwohner will man über die Planungen dann zeitnah informieren. Wenn alles reibungslos läuft, rechnet man mit drei Jahren Planungs- und Bauzeit. Für die Baukosten sind 3,5 Millionen Euro bereitgestellt. 

Peter Fischer

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