Weiterer Würfel wächst

Für zweiten Bauabschnitt der Berufsschule in Bruck wurde Richtfest gefeiert

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Ein Glas auf die Handwerker – nach weniger als einem Jahr steht der Rohbau des zweiten Bauabschnittes der Berufsschule.

„Dieses Haus, es möge allzeit bringen dem Bauherren Glück in allen Dingen. Es soll fest in Ehren stehen, wenn Sturm und Regen drüber gehen...“ – diesen Teil des Richtspruches verlas der Bauleiter in vielen Metern Höhe auf dem Gerüst vor dem zweiten Bauabschnitt der Berufsschule in Fürstenfeldbruck. Der Rohbau des dritten und damit letzten Würfels steht.

Schulleiterin Andrea Reuß zog symbolisch den Hut vor den Handwerkern und dem Planungsteam: „Sie haben in einer unglaublichen Geschwindigkeit, in nicht mal einem Jahr, den Rohbau geschaffen“, sagte sie beim Richtfest. Dabei mussten die Arbeiter anfänglich noch Altlasten abtragen. „Ich hatte schon Angst, dass der erste Bauabschnitt schaden nimmt, bevor alles überhaupt fertig ist“, erinnert sie sich an ihre Beobachtungen. Seit 2016 wird die Berufsschule neu gebaut, zwei der drei Gebäudewürfel sind seit diesem Schuljahr in Betrieb. „Wir konnten heuer 830 neue Schüler begrüßen“, erzählt sie. Sie hofft, dass diese den kompletten Neubau kennenlernen werden.

Umzug im Herbst 2020 geplant

 Wenn alles gut geht, kann die Schule pünktlich zur 120-Jahrfeier im Herbst 2020 komplett in den Neubau umziehen. Reuß, Bürgermeister Erich Raff und Landrat Thomas Karmasin wünschten dem Team noch einen raschen und unfallfreien Weiterbau. „Es ist eine starkes Stück Leistung, so einen Neubau während des laufenden Betriebes nebenan zu stemmen“, lobte Karmasin. Diese Entscheidung habe auch im Kreistag Mut erfordert. Er freut sich, dass die Berufsschule und die BOS im Neubau gemeinsame Räumlichkeiten nutzen. „Durch die integrierten Fachunterrichtsräume ist ein kurzfristiger und unkomplizierter Wechsel von Theorie und Praxis möglich“, ergänzt OB Raff. 

Kosten liegen bei rund 45 Millionen Euro

Der Altbau von 1955 entsprach nicht mehr dem heutigen Raumkonzept und Lehrinhalten. Regierung von Oberbayern finanziert mit Die Kosten sind seit dem Grundsatzbeschluss aus dem Jahr 2015 von 44,11 Millionen auf 45,01 Millionen angewachsen, die Regierung von Oberbayern fördert die Maßnahme mit etwa 13 Millionen Euro. 

Kohr

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