Dritter Würfel in Arbeit

Spatenstich für zweiten Bauabschnitt der Berufsschule

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Mit Schwung (von links): Berufsschulleiterin Andrea Reuß, Architekt Franz Balda, Schulreferent des Kreistags Christian Stangl sowie Landrat Thomas Karmasin beim traditionellen Spatenstich.

Ausgestattet mit weißen Regenstiefeln auf denen das Berufsschul-Logo prangt, kam Schulleiterin Andrea Reuß zum Spatenstich des zweiten Bauabschnittes ihres neuen Schulgebäudes. Gemeinsam mit Architekt Franz Balda, Schulreferent des Kreistags Christian Stangl und Landrat Thomas Karmasin griff sie zur Schaufel. Reuß freut sich von allen Teilnehmern wohl am meisten, wenn die Bagger nicht mehr graben, die Kräne keine langen Schatten mehr werfen und die Bohrer sowie Sägen verstummen.

Fürstenfeldbruck - Es ist der offizielle Startschuss für den zweiten Baubschnitt. Er betrifft den letzten der drei Gebäude-Würfel der neuen Berufsschule. Der Altbau wurde teilweise im Sommer 2016 abgerissen, seit Herbst 2016 wird die Berufsschule abschnittsweise neu gebaut. Die ersten beiden Würfel konnten planmäßig im Herbst 2018 in Betrieb gehen, wo bereits Schüler unterrichtet werden. Landrat Thomas Karmasin: „Mit diesem Spatenstich für den letzten Baubschnitt machen wir einen weiteren Schritt in Richtung einer zeitgemäßen und zukunftsorientierten Bildungslandschaft im Landkreis.“ 

Zweiter Bauabschnitt soll im Herbst 2020 in Betrieb gehen

Der dritte Bauteil wird die neue Heimat der (zahn-)medizinischen Fachangestellten, der Körperpflege wie Friseure und der Kfz-Mechatroniker. Zudem entstehen in diesem Gebäudeabschnitt ein weiterer Teil für den Wirtschaftsbereich sowie eigene Räume des Fachbereichs Metall für die Fachoberschule. In Betrieb gehen soll der zweite Bauabschnitt im Herbst 2020. Ab Sommer 2021 soll laut Plan das ganze Gelände in neuem Glanz erstrahlen, denn dann sollen auch die Außenanlagen und die dafür erforderlichen Abbrucharbeiten der Nebengebäude erfolgt sein. Der Neubau war nötig geworden, weil die staatliche Berufsschule aufgrund ihrer vielen Ausbildungsberufe und den damit verbundenen Anforderungen zu klein geworden ist. 

Größte Bauprojekt im Landkreis

Zudem hielt die Regierung von Oberbayern eine Sanierung des alten Gebäudes für unwirtschaftlich, weshalb eine Förderung für einen Neubau genehmigt wurde. Aktuell besuchen 2.365 Schüler die Berufsschule. 113 Schüler der 11. Jahrgangsstufe der FOS Technik benutzen zudem die Schweißerei und den Maschinenraum mit (Stichtag 1. Oktober 2018). Mit 44,1 Millionen Euro ist es derzeit das größte Bauprojekt des Landkreises. Momentan sind Aufträge in Höhe von über 37 Millionen Euro und damit 84 Prozent des Gesamtvolumens vergeben. Die Regierung von Oberbayern fördert das Projekt voraussichtlich mit 13 Millionen Euro. 

Miriam Kohr

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