"bergaufland Ostallgäu" zeichnet heimische Initiativen aus –

Lohn für Bürgerengagement

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Die im ersten Aufruf ausgewählten Akteure freuen sich über die Auszeichnung durch die Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppe bergaufland Ostallgäu e. V.: 2. Vorsitzender Jürgen Schwarz (v.r.), LEADER-Koordinator Ethelbert Babl, 1. Vorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker und Geschäftsführer Heiko Gansloser (vorne sitzend) sowie die lokalen Akteure.

Landkreis – Sechs ausgewählte Ostallgäuer Initiativen sind über das LEADER geförderte Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ von der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ausgezeichnet worden.

Den einzelnen Vorhaben stehen für die Umsetzung nun insgesamt etwa 11.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Ein zweiter Aufruf, bei dem weitere rund 11.000 Euro ausgelobt werden, ist für 2018 geplant. „Für uns ist es wichtig, Bürgerengagement nicht nur vom Schreibtisch aus zu loben, sondern aktiv zu unterstützen. 

Daher fördert die LAG ‚bergaufland Ostallgäu e. V.‘ verschiedene Akteure über das Projekt ‚Unterstützung Bürgerengagement‘“, erklärte die erste Vorsitzende der LAG, Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU). Das Projekt sei sehr wertvoll, da hier mit wenigen finanziellen Mitteln bedeutsame Anerkennung und Wirkung erzielt werden können, sagte der zweite LAG-Vorsitzende Jürgen Schwarz. 

Ethelbert Babl, LEADER-Koordinator beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten betonte, dass der Wunsch, kleinere Initiativen unkompliziert zu unterstützen, aus dem Allgäu an das bayerische Landwirtschaftsministerium herangetragen worden sei: „Das Ministerium hat diesen Wunsch aufgegriffen und die Voraussetzungen dafür geschaffen, engagierten Bürgern und Vereinen unkompliziert unter die Arme zu greifen“, so Babl. 

Das bayerische LEADER-Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“ werde dadurch beispielhaft mit Leben erfüllt. In einem ersten Aufruf des Vereins wurden rund 11.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das Entscheidungsgremium der LAG wählte aus den eingegangenen Anfragen sechs Einzelmaßnahmen aus. „Die sechs Vorhaben heben sich vor allem durch besondere soziale und gesellschaftliche Aktivität hervor“, sagte Schwarz. 

Über die Anerkennung freuten sich der Förderverein der Grundschule Pforzen e. V. (Klausurtagung zur Neuausrichtung des Vereins miteinander-füreinander), das Projektseminar vom Gymnasium Marktoberdorf (Konzipierung und Umsetzung Atombunkermuseum), das Walderlebniszentrum Ostallgäu-Außerfern e. V. (Bienenausstellung), der Elternbeirat der Kinderkrippe Riesenmax (Bau einer Erlebnisdusche für Kinder) und die Soziale Genossenschaft Füssen-Land e. G. (Erstellung einer Internetseite mit Interaktionsmöglichkeit).

 Für die Übergabe der Urkunden war der bergaufland Ostallgäu e. V. zu Gast im mobilé in Marktoberdorf. Dort ist der Verein Menschen im Aufwind aktiv, der ebenfalls zu den im ersten Aufruf der LAG ausgezeichneten lokalen Akteuren gehört. Dessen Sommercamp für Kinder und Jugendliche fand bereits in den Sommerferien statt. „Wir wünschen für das Umsetzen der Maßnahmen gutes Gelingen und für den zweiten Aufruf, den wir 2018 durchführen wollen, ebenso vorbildliche Einzelmaßnahmen, die durch besonderes Engagement begeistern“, sagte Schwarz im Hinblick auf die Planungen der LAG. 

Über diesen Aufruf wird die LAG rechtzeitig auf ihrer Internetseitewww.bergaufland-ostallgaeu.de informieren.

kb

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