Samuel Antz gewinnt beim Regionalentscheid von "Jugend forscht"

Clevere Idee aus Füssen

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Samuel Antz aus Füssen gehört zu den Gewinnern des Regionalentscheids von „Jugend forscht“. Er hat sich damit für den Landeswettbewerb qualifiziert.Foto: Hoerbiger

Füssen/Kaufbeuren/Schongau – Samuel Antz aus Füssen hat beim Regionalentscheid von „Jugend forscht“ im Fachbereich „Mathematik/Informatik“ einen ersten Platz geholt. Zum Thema „Datentausch“ hatte er eine glänzende Idee, die die Jury schließlich überzeugte.

Insgesamt elf Nachwuchsforscher aus dem Voralpenland haben sich bei „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ für die Landeswettbewerbe in München und Dingolfing qualifiziert. Damit wurden neun von insgesamt 64 Projekten bei dem von der Firma Hoerbiger gesponserten Regionalwettbewerb mit einem ersten Platz ausgezeichnet.

Neben den Regionalsiegen vergab die Jury 38 weitere Preise oder Platzierungen an die Teilnehmer. „Ich habe allergrößten Respekt vor dem Engagement und der Beharrlichkeit, mit der sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Herausforderungen ihrer Projekte gestellt haben“, betonte Götz Kwittner, Head of Solutions and Programs der Hoerbiger Antriebstechnik GmbH, bei der Siegerehrung. „Die jungen Forscher brauchen Geduld, Intelligenz und müssen vor allem auch mit Rückschlägen umgehen können, um eine Arbeit erfolgreich zu Ende zu bringen.“

Zu den Siegern sagte er: „Sie haben es geschafft, sich mit Ihren Erfindungen als Vorreiter zu behaupten.“

Sicher von A nach B 

Einer der Sieger ist Samuel Antz aus Füssen, der im Fachbereich „Mathematik/Informatik“ den ersten Platz belegte. Der 15-jährige hat sich mit dem Thema „Datentausch“ beschäftigt. Dabei suchte und fand er mit Hilfe mathematischer Formeln Möglichkeiten, Daten sicher von A nach B zu transportieren.

Für ihre Simulation eines Feueralarms wurden die beiden Schülerinnen des Marien-Gymnasiums Kaufbeuren, Natalie Bestler (16) und Marie Luise Szubert (17) ebenfalls im Fachgebiet „Mathematik/Informatik“ mit einem ersten Platz ausgezeichnet. In ihrem Projekt geht es darum, einen Feueralarm möglichst realitätsnah nachzuahmen. Dadurch sollen die vorhandenen Fluchtwege verbessert werden.

Ziel ist es, zu überprüfen, ob alle Schüler und Lehrer einer Schule im Fall eines Feueralarms in der vorgegebenen Zeit aus dem betroffenen Schulgebäude kommen können. Das Programm wird allerdings nicht nur rechnerisch, sondern außerdem visuell dargestellt. Als Modell haben die beiden Mädchen das Marien-Gymnasium in Kaufbeuren inklusive der dort vorgesehenen Fluchtwege verwendet.

kb

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