Musiker treten für den guten Zweck im Haus Hopfensee auf

Hilfe für Kinder

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Die Lautenspielerin Christa Luitz und Sänger Siegfried Heer gehören zu den Künstlern, die ohne Gage im „Haus Hopfensee“ beim Benefizabend auftreten.

Hopfen am See – Schöne Stimmen und ausdrucksstarke Instrumentalisten haben beim Benefizabend „Vor der Heiligen Nacht“ im Haus Hopfensee dazu beigetragen, dass die „Kinderbrücke Allgäu“ eine Spende erhält.

Ebenfalls mit 800 Euro wird „Litte Smile“ unterstützt. In Sri Lanka funktioniere „die Hilfe zur Selbsthilfe“, freute sich Uli Pickl mit Lenka Rühle, die zu dieser Kulturveranstaltung in Hopfen eingeladen hatten. „Wir haben ein sehr erfreuliches Ergebnis“, teilte Hausherr Pickl mit, als das künstlerische Programm ausgeklungen war. „1600 Euro ist der Gesamtbetrag aus den Sammeltöpfen“, erklärte er. 

Pickl führte als Moderator durchs musikalische Programm. Dabei stelle er kurz die beiden Projekte vor, denen jeweils 800 Euro gespendet werden. „Die Kinderbrücke Allgäu arbeitet eng mit dem Job Center zusammen“, erklärte Pickl. „Damit sich für Mädchen und Buben aus sozial schwächeren Familien in der Region Wünsche erfüllten, werden Sachgutscheine ausgegeben.“ 

Hilfe zur Selbsthilfe 

Vor 17 Jahren wurde das Waisendorf „Little Smile” gegründet, das mittlerweile Hilfe zur Selbsthilfe verwirklicht. „Aus den Mädchen der ersten Projektjahre in Sri Lanka wurden Ausbilderinnen und Lehrerinnen. Von ihnen werden rund 5000 Kinder mit ihren Familien betreut“, freute sich Pickl. 

Er hatte wie Hotelier Klaus Geiger mit 250 Euro die traditionelle Spendenaktion gestartet. Das Publikum erlebte im fast vollen Saal im Haus Hopfensee einen Abend der schönen Stimmen. Ohne Gage traten hier der „Monika Dreig`sang“, die Brüder Böck mit Sonja Rist und Siegfried Heer live auf und ernteten viel Beifall. Beides galt auch für Christa Lutz an der Harfe und das Hopfener Bläser-Sextett, das den Benefizabend eröffnet hatte. 

Das Publikum feierte auch den fröhlichen Buchinger Kinderchor unter der Leitung von Silvia Dressel. Dabei unterstützten sie jugendliche Gitarristinnen. Mit „Stille Nacht, heilige Nacht“, das alle Versammelten gemeinsam sangen, klang der Abend aus. Anschließend gab es noch Gelegenheit für persönliche Begegnungen. Den sozial engagierten Künstler wurde – als Dankeschön – eine Brotzeit serviert.

cf

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