A7 bei Füssen: Frontal zusammengeprallt

Die zerstörten Autos zeugen von der Wucht des Aufpralls. Anschließend fingen beide Feuer. Foto: Pöppel/new-facts

Füssen – Vermutlich weil er kurz eingeschlafen ist, hat ein 20-jähriger Autofahrer am Dienstagabend einen schweren Unfall auf der A7 bei Füssen kurz vor dem Grenztunnel verursacht. Das berichtet die Polizei.

Der junge Mann war mit seinem Auto in Richtung Österreich unterwegs, als er etwa 50 Meter vor dem Tunnel auf die Gegenfahrbahn geriet. Nachdem er zunächst das Auto einer 23-jährigen Österreicherin gestreift hatte, prallte er frontal mit einem anderen Auto zusammen. 

Die zwei Autos des 20-Jährigen und der 41- und 53-jährigen Männer fingen nach dem Aufprall Feuer und brannten teilweise aus. Zwar wurden die drei Männer noch rechtzeitig aus ihren Autos gerettet. Bei dem Unfall wurden sie aber teilweise schwer verletzt. 

Mit lebensbedrohlichen Verletzungen musste der junge Mann aus dem Außerfern mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die 23-Jährige aus dem Bezirk Reutte wurde mit Prellungen und einer Verletzung an der Halswirbelsäule ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Die beiden 41- und 53-jährigen Österreicher zogen sich bei der Kollision mittelschwere Verletzungen zu. Auch sie wurden ins Krankenhaus eingeliefert. 

An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 35.000 Euro. Außerdem wurde die Fahrbahn durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Der Grenztunnel musste für den Verkehr bis 20.45 Uhr komplett gesperrt bleiben. Neben mehreren Streifenbesatzungen der Verkehrspolizei-inspektion Kempten befanden sich außerdem etwa 100 Mann der Feuerwehren Füssen, Hopfen, sowie Weißensee, Schwangau und auch Vils im Einsatz. Ebenso waren mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes vor Ort. kb

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