Festumzug und rasantes Showprogramm

2000 Besucher kommen zu den Nesselwanger Reiterspielen

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Das erste Mal seit zehn Jahren gibt es bei den Reiterspielen in Nesselwang wieder einen Festumzug. Nach einer Festmesse folgt das Showprogramm.
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Das erste Mal seit zehn Jahren gibt es bei den Reiterspielen in Nesselwang wieder einen Festumzug. Nach einer Festmesse folgt das Showprogramm.
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Das erste Mal seit zehn Jahren gibt es bei den Reiterspielen in Nesselwang wieder einen Festumzug. Nach einer Festmesse folgt das Showprogramm.
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Das erste Mal seit zehn Jahren gibt es bei den Reiterspielen in Nesselwang wieder einen Festumzug. Nach einer Festmesse folgt das Showprogramm.
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Das erste Mal seit zehn Jahren gibt es bei den Reiterspielen in Nesselwang wieder einen Festumzug. Nach einer Festmesse folgt das Showprogramm.

Nesselwang – Mut, Geschicklichkeit und Können waren jetzt bei den Nesselwanger Reiterspielen in Gschwend gefordert. Hier zeigten nicht nur Reiter, Pferd und auch ein Trampeltier ihr Können beim Showprogramm, sondern auch die Oldiefreunde.

Einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Marktgemeinde haben die Nesselwanger Reiterspiele im Ortsteil Gschwend, die der Reiterverein organisiert. Seit 1970 finden sie am Feiertag Mariä Himmelfahrt statt. 

Nach fast zehn Jahren Pause gab es heuer auch wieder einen Umzug. Neben mehreren Reitergruppen, zum Teil in historischen Uniformen und Trachten, nahmen auch Gespanne sowie Abordnungen der Nesselwanger Vereine und die Oldiefreunde mit ihren Traktoren teil. 

Von der Schule ging es über die Hauptstraße in Richtung Kempten zum Reitgelände in Gschwend. Die Harmoniemusik Nesselwang mit ihrem Dirigenten Helmut Wittmann begleitete den Festzug durch den Markt. Anschließend zelebrierte Pfarrer Josef Hutzmann an der Reithalle vor zahlreichen Gästen eine Feldmesse und segnete im Anschluss die Reiter und ihre vierbeinigen Gefährten sowie die Gespanne. Für die musikalische Umrahmung sorgte hier die Musikkapelle Maria Rain unter der Leitung von Dirigent Michael Riefler. 

Rasantes Showprogramm

Beim Showprogramm am Nachmittag zeigten Dressurreiter ihr Können, bevor es beim „Jump and Drive” auf die Geschicklichkeit der Reiterinnen und das Geschick der Fahrer ankam. Vom Einspänner mit einem Trampeltier bis hin zum Oldie-Traktor bewiesen die Teilnehmer ihr fahrerisches Können. Zuvor mussten die Reiterinnen ein paar Hindernisse überspringen und zum Startpunkt rennen, nachdem sie ihre Pferde an einen Betreuer übergeben hatten. Seinen Mut und sein Vertrauen in seine Tiere stellte anschließend Matthias Aigner aus Mahderalm bei Fischen unter Beweis. Mit seinen beiden Haflinger-Stuten zeigte er die Ungarische Post, in dem er sich im vollen Galopp auf den Rücken der Haflinger stellte. Nur mit Hilfe der Zügel dirigierte er sie im flotten Tempo über den Reitplatz. 

Mit Uniform und Säbel 

Gemütlicher ging es da bei Trampeltier Sahib und seinem Reiter Frank Bock zu. Im gemächlichen Tempo durchschritten sie einen Feuerbogen, bevor eine Reitergruppe in Uniformen des 1. Ulanen-Regiment „Kaiser Wilhelm II., König von Preußen“ zeigten, wie die reiterische Ausbildung vor dem Ersten Weltkrieg, um das Jahr 1912, mit Lanze und Säbel aussah. Daneben zog ein Pferd mit Reiter im flotten Tempo einen Fahrer auf Grasskiern über das Gelände – das sogenannte Gras-Skijöring, das vor vielen Jahren in Nesselwang Premiere feierte. 

Martin Miller, auf dessen Initiative der Reiterverein Nesselwang 1965 gegründet wurde, und seine Tochter Miriam führten die annähernd 2000 Besucher der Reiterspiele durch das Programm. Bianca Meyer, Vorstand des Reitervereins, hatte zuvor die zahlreichen Einheimischen und Gäste begrüßt und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern gedankt. „Ohne deren Hilfe und Unterstützung könnten wir das nicht jedes Jahr durchführen“, so Meyer.

Herbert Hoellisch

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