Kartfahren, fieseln und Alpakas

30 Kinder verbringen bei der zweiten Ferienbetreuung in Lechbruck eine aufregende Zeit

Kinder aus Lechbruck bei der Ferienbetreuung.
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Viel Spaß hatten die Lechbrucker Kinder auch heuer bei der Ferienbetreuung.
  • VonSilke Zink
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Lechbruck – Zum zweiten Mal haben heuer rund 30 Kinder eine aufregende Zeit bei der Ferienbetreuung in Lechbruck verbracht.

Zum zweiten Mal hat Cindy Sitter heuer eine Ferienbetreuung in Lechbruck organisiert. Drei Wochen lang kümmerten sich die beiden Betreuerinnen Cindy Sitter und Silke Zink um die Kids.

„Die Idee zu einer Betreuung für die Sommerferien ist im vorigen Jahr nach dem ersten Lockdown entstanden. Viele Eltern hatten in dieser Zeit kaum noch Urlaubstage übrig, da musste eine Lösung her“, erzählen die beiden Frauen. Mit Bürgermeister Werner Moll, der sofort von der Idee angetan war, hatte Sitter gleich jemanden an der Hand, der das Unterfangen mit unterstützte.

„Und weil es den Kindern riesigen Spaß gemacht hat und der Bürgermeister samt Gemeinde wieder hinter der Betreuung stand, war es klar, dass wir heuer wieder eine Ferienbetreuung starten“, berichtet Sitter. Auch in diesem Sommer war der eine oder andere Lechbrucker Verein wieder mit von der Partie und so war den Mädchen und Jungen erneut einiges geboten.

Gummistiefelweitwerfen und Kirschkernweitspucken

In der ersten Woche erhielten die Kinder unter anderem Besuch von der Jugend-Musikkapelle. Die Jungmusiker um Dirigentin Laura Breidenbach hatten einige Spiele dabei. Da gab es ein „Gummistiefelweitwerfen“ oder ein „Kirschkernweitspucken“, bei dem die Kinder eine Riesen-Gaudi hatten. Auch Wissenswertes gab es für die Kinder. „Bei der Frage, wie lang denn eine ausgerollte Tuba wäre, staunten wir nicht schlecht, die kann nämlich über fünf Meter lang sein“, so Cindy Sitter.

Beim ERC Lechbruck konnten die Kinder fieseln, was das Zeug hielt, im „Lechbrucker Hof” durften sich die Kinder eine eigene Pizza kreieren, bei den Alpenalpakas gab es viel zu sehen und über die Tiere zu erfahren. Auf dem Programm standen außerdem ein Besuch auf dem Bauernhof der Riedles, wo es selbstgebackenes Brot mit Schnittlauch gab, und die eine oder andere Kartrunde beim MSC – für alle war etwas dabei.

„Und das Schöne daran: egal ob die Vorstandschaft des ERC, Heike und Florian Hörmann von den Alpenalpakas, oder Bane Calic vom Lechbrucker Hof – sie alle haben sich Zeit und Geld in die Hand genommen, um den Lechbrucker Kindern eine gute Zeit zu ermöglichen. Dafür kann man gar nicht genug 'Danke' sagen“, freut sich Sitter, selbst Mutter von zwei Kindern. „Den strahlenden Kinderaugen hat man es angesehen, wie gut es ihnen gefallen hat!“

Regelmäßiger Besuch in der Eisdiele

An Tagen, an denen kein Besuch eines Vereins anstand, suchten die beiden Organisatorinnen mit den Kleinen regelmäßig die Lechbrucker Eisdiele auf. Wie Sitter bestätigte, konnten die Besuche auch nur so oft stattfinden, weil die Raiffeisenbank und die Sparkasse in Lechbruck die Ferienbetreuung finanziell unterstützten.

Aber auch die Mamas und Papas waren begeistert, wussten sie ihre Sprösslinge doch in guten Händen. „Es ist großartig, was die beiden Betreuerinnen in den drei Wochen geleistet haben“, so ein Vater. „Die haben sich Urlaub genommen, um unsere Kinder zu betreuen, das verdient meinen vollen Respekt und Dank.“ Auch die Gemeinde honorierte das Engagement der beiden Frauen in Form einer Aufwandsentschädigung.

Bürgermeister lädt Kinder zur Floßfahrt ein

Wie auch schon im vergangenen Jahr lud Bürgermeister Werner Moll die Kinder zum Abschluss zu einer Floßfahrt ein. Im Anschluss ließen es sich die Pächter des Bootshafen, Ivana und Mali Borjanovic, nicht nehmen, die Kinder zu Pommes, Nuggets und Spaghetti einzuladen. Wie man in Lechbruck munkeln hört, wären einige Kinder von einer Fortsetzung der Ferienbetreuung im kommenden Jahr nicht abgeneigt.

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