Bauausschuss segnet zwei Wohnbau-Projekte ab– Bis zu 32 neue Wohnungen sind geplant

30 neue Wohnungen für Lechbruck

Bauplatz für neues Wohnhaus in Lechbruck
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Bis zu acht Wohnungen sollen hier durch den Neubau einer Wohnanlage entstehen. Der Lechbrucker Bauausschuss gibt dafür nun grünes Licht.

Lechbruck – Wohnungen sind auch in der Gemeinde Lechbruck Mangelware und so taten sich die Mitglieder des Bauausschusses jetzt leicht, dem Bau eines Landhauses und eines Wohnhauses zu zu stimmen. Damit machte das Gremium den Weg frei für den Bau von bis zu 32 neuen Wohnungen. Das letzte Wort hat aber das Landratsamt Ostallgäu.

Zu behandeln hatten die Räte den Antrag für den Bau eines Landhauses im Baugebiet Rottach für 24 Wohneinheiten mit Tiefgarage sowie eine Bauvoranfrage für ein Wohnhaus mit sechs bzw. acht Wohneinheiten.

Bei der Bauvoranfrage stellte sich die Frage, wie viele Wohnungen überhaupt entstehen sollen. Bei einer Anlage mit sechs Wohnungen sind nach der gemeindlichen Stellplatzverordnung 12 Stellplätze zur Verfügung zu stellen. Beim Bau von acht Wohnungen wären dies aber nur die gesetzlich geforderten 1,5 Stellplätze pro Wohnung.

Bürgermeister Werner Moll sprach sich für die acht Wohnungen aus. „Wir brauchen in Lechbruck dringend Wohnraum und ich denke nicht, dass im Sozialwohnungsbau bei den Einzimmerwohnungen mehr als ein Fahrzeug vorhanden ist. Deshalb sollten nicht mehr als die gesetzlich geforderten 1,5 Stellplätze pro Wohnung gefordert werden“, sagte er. Die Räte waren einer Meinung mit dem Rathauschef und sprachen sich einstimmig für den Bau einer Anlage mit acht Wohneinheiten.

Grünes Licht gaben die Ausschussmitglieder auch dem Antrag für den Bau eines Landhauses mit 24 Wohnungen und einer Tiefgarage im Baugebiet „Am Rottach“. „Das Gebäude ist ähnlich einem landwirtschaftlichen Gebäude mit Widerkehr geplant, passt wunderbar in das Baugebiet und die Umgebung“, erläuterte Bürgermeister Moll. Es entspreche außerdem dem Bebauungsplan.

Auf Nachfrage von Gemeinderat Herbert Thieme, wie die Anlage beheizt werden soll, erteilte Moll das Wort an den anwesenden Antragsteller Engelbert Burkhart vom Baugeschäft Ungelert in Lechbruck. Dieser erklärte, dass er eine Co²-neutrale Anlage mit Pellets oder einer Brennwertanlage einbauen lassen möchte. Moll informierte in diesem Zusammenhang den Gemeinderat darüber, dass ein ortsansässiges Unternehmen ein Fernwärmenetz für Lechbruck und das Baugebiet Rottach mit einer Heizzentrale plane.

sz

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