Baubeginn bereits im Herbst 2019?

Luxus-Hotel am Festspielhaus nimmt nächste Hürde

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So soll später einmal der Komplex Festspielhaus mit 5-Sterne-Hotel (rechts) und Tagungszentrum (links) nach seiner Fertigstellung aussehen. Am Donnerstag präsentierten die Architekten die Pläne im Stadtrat.

Füssen - Mit den Beschlüssen des Vorentwurfs des geänderten Bebauungsplans und des geänderten Flächennutzungsplans durch den Stadtrat hat das geplante Luxus-Hotel am Festspielhaus am Donnerstagabend die nächste Hürde genommen. Mit jeweils 13:7 stimmte der Rat in einer Sondersitzung den Vorentwürfen zu.

Beide Vorentwürfe werden nun zunächst für einen Monat öffentlich ausgelegt. Schon im Mai soll schließlich der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst und im September/Oktober 2019 bereits die Baustelle eingerichtet werden.

Der am Donnerstagabend vorgestellte aktuelle Stand sieht ein 5-Sterne Hotel mit 149 Zimmern (rund 300 Betten) in den Obergeschossen, ein rund 3000 Quadratmeter großen „Spa & Wellness Health Center“ mit mehreren Saunen und Poolanlagen im Erdgeschoss und ein auf Stelzen in den Forggensee gebautes „Seehaus“ nordöstlich des Festspielhauses vor. 

Die Hotel-Zimmer sollen eine Größe von 35 bis 38 Quadratmeter haben und 93 von ihnen so angelegt werden, dass ihre Gäste über den See auf Schloss Neuschwanstein blicken. Teile der Freianlagen wie Terrassen oder Außenschwimmbecken sollen im See errichtet werden, wofür die künstliche Aufschüttungsfläche - auf der das Festspielhaus steht - in Richtung Nord-Osten erweitert werden. 

Veranstaltungshaus und Hotel sollen durch ein Eingangsgebäude baulich miteinander verbunden werden. Allein für die Hotellobby sind etwa 450 Quadratmeter vorgesehen. Um das als Biotop ausgewiesene Gehölz an der Ach möglichst unangetastet zu lassen, soll der Hotelkomplex leicht bogenförmig zum See hin gebaut werden.

 Ein weiterer Vorteil dieser Variante laut Architekt Tom Krause: Es muss weniger künstlicher Boden aufgeschüttet werden als bei den anderen Varianten. Insgesamt werden durch die Aufschüttungen von Seefläche etwa 2500 Kubikmeter Retentionsraum verloren gehen. Mit dem Wasserwirtschaftsamt Kempten werde derzeit nach Ausgleichsmöglichkeiten dafür gesucht.

Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe Ihres Kreisbote.

mm

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