Mit 1,7 Promille nachts über den Fernpass

Motorradfahrer rast in Kontrollstelle

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An einer Kontrollstelle der Bundespolizei auf der A7 verunglückt der Motorradfahrer.

Füssen - Mit fast 1,7 Promille im Blut hat es jetzt bei Nacht und Frost ein Motorradfahrer über den Fernpass geschafft. Auf der A7 bei Füssen war dann aber urplötzlich Schluss mit der abenteuerlichen Fahrt.

In der Nacht von Montag auf Dienstag kontrollierte die Bundepolizei Kempten auf der A7 nach dem Grenztunnel den Einreiseverkehr. Zu diesem Zweck wurde der gesamte Verkehr der A7 über den dortigen Kontrollplatz geleitet. 

Gegen 2.30 Uhr soll plötzlich ein 40-jähriger Motorradfahrer mit hoher Geschwindigkeit und trotz Bremsung die dort aufgestellten Verkehrsleitzeichen durchbrochen und daraufhin in die Mittelschutzplanke zwischen Fahrbahn und Kontrollstelle geprallt sein. 

Durch diesen Aufprall wurde der Motorradfahrer auf die gesperrte Fahrbahn der A7 geschleudert und blieb dort leicht verletzt liegen. Während der medizinischen Versorgung wurde festgestellt, dass der Mann mit knapp 1,7 Promille im Blut unterwegs gewesen war.

Das Erstaunliche: Der Motorradfahrer soll bei Dunkelheit und Frost von Innsbruck kommend ohne Unfall über den Fernpass gekommen sein. Auf Grund des Unfalls und des hohen Alkoholwerts wurde der Führerschein vor Ort sofort eingezogen.

kb/mm

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