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Ab April gibt es einen »First Responder« in Lechbruck

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First Responder
Ab April stellen die Johanniter einen „First Responder” für die Gemeinden Lechbruck, Steingaden, Prem und Bernbeuren bereit. ©  Iris Nowak

Lechbruck – Die Johanniter stellen ab April einen „First Responder” für Lechbruck, Steingaden, Bernbeuren und Prem. Dafür suchen sie noch ehrenamtliche Helfer. 

„Es freut uns sehr, dass wir nun ganz offiziell bekanntgeben dürfen, dass unser ,First Responder' ab April seinen Dienst aufnimmt und über die Leitstellen alarmiert wird“, sagt Michael Struck, Ortsbeauftragter der Johanniter in Unterthingau und Leiter der neuen Johanniter-Bereitschaft in Lechbruck. Durch sein Engagement gewann er bereits 16 Ehrenamtliche, mit deren Unterstützung das Projekt „First Responder Lechbruck“ umgesetzt werden konnte.

Im „First Responder”-Dienst der Johanniter engagieren sich speziell ausgebildete Ehrenamtliche in ihrer Heimatgemeinde. Sie werden alarmiert, um die Zeit bis zum Eintreffen des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes zu überbrücken. Meist sind sie als Erste am Einsatzort, da sie nur kurze Anfahrtswege haben. Das Fahrzeug steht einsatzbereit bei dem jeweiligen Diensthabenden vor der Haustür. In lebensbedrohlichen Situationen zählt schließlich jede Minute.

Johanniter bilden aus

Der „First Responder” in Lechbruck wird unter der Woche von 18 Uhr bis 5 Uhr besetzt sein und am Wochenende 24 Stunden. „Wir haben ein Fahrzeug aus unserem Bestand zum ,First Responder' umgerüstet und der Bürgermeister der Gemeinde Lechbruck am See unterstützt die Einführung des First Responders”, so Struck.

Wer sich ebenfalls engagieren möchte, kann sich bei den Johannitern ausbilden lassen. Grundvoraussetzung ist ein Führerschein Klasse B und ein Erste-Hilfe-Kurs. Derzeit läuft der Sanitätshelferkurs abends im Feuerwehrhaus in Lechbruck. Insgesamt besteht die Ausbildung aus drei Kurs-Modulen und 80 Unterrichtsstunden.

„Wir, der Gemeinderat und ich, möchten Michael Struck und seiner Bereitschaft ebenfalls danken, denn ein solcher Dienst kommt all unseren Bürgerinnen und Bürgern zu Gute”, freut sich Lechbrucks Bürgermeister Werner Moll. „Bei einer Notlage ist sofort routinierte und kompetente Erste-Hilfe vor Ort. Wir möchten alle ermutigen, sich zu beteiligen und in schweren Zeiten füreinander da zu sein“, fügte Moll hinzu.

Wer Interesse hat oder noch Fragen offen sind, kann sich an Michael Struck entweder unter der Telefonnummer 0176/21 24 21 30 oder auch per E-Mail an michael.struck@johanniter.de wenden.

kb

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