SPD-Stimmkreiskonferenz wählt den Füssener erneut zum Landtagskandidaten

Wengert tritt wieder an

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Dr. Paul Wengert will erneut für die SPD in den bayerischen Landtag.

Landkreis/Füssen – Für die SPD im Stimmkreis 711 Marktoberdorf geht erneut der Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert in den Landtagswahlkampf. Einstimmig hat die Stimmkreiskonferenz in Marktoberdorf den Füssener erneut zum Kandidaten gewählt.

„Wir stehen vor gewaltigen Herausforderungen, denn die Welt hat sich in einer Weise verändert, wie es ganz und gar nicht unseren sozialdemokratischen Grundwerten von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit entspricht“, betonte Wengert in seiner immer wieder von Beifall unterbrochenen Rede.

Wengert kritisierte die immer wieder entfachten unsinnigen Debatten um eine deutsche Leitkultur: „Das Grundgesetz und vor allem seine ersten 20 Artikel bilden unsere demokratische und freiheitliche Leitkultur in Deutschland. Das ist unser Wertekanon, der uns sagt, wie wir uns in unserem Land begegnen und unser Zusammenleben zu gestalten haben“, verwies er auf die Verfassung. 

Die dort festgelegten Werte wie die Achtung der Menschenwürde, die sozialen Bürgerrechte, gegenseitige Toleranz und Freiheitsliebe müssten jedoch dauerhaft erkämpft und jeden Tag aufs Neue gelebt werden. Wengert forderte die Delegierten und Gäste der Konferenz auch zum gemeinsamen Eintreten für ein starkes und friedvolles Europa auf, das keinen Platz lasse für „EU-Zerstörer“. 

Wengert sprach sich für mehr Steuergerechtigkeit aus und prangerte die ungerechte Verteilung von Vermögen an. Daher stünden die Themen Soziale Gerechtigkeit, Verteilungs- und Bildungsgerechtigkeit, gute Arbeit und auskömmliche Renten, bezahlbarer Wohnraum, eine bessere Pflege sowie eine Förderung von Familien für die SPD ganz oben. Die SPD müsse insgesamt eine vernünftige praktische Politik machen – „ohne Angst und ohne Träumerei“. 

In den gut neun Jahren seiner Landtagszughörigkeit habe er auch die Arbeit der SPD-Fraktion im Landtag mit einer Vielzahl von parlamentarischen Initiativen mitgestalten und sich in den letzten vier Jahren als Innen- und kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion landesweit stark einbringen können. Die Liste seiner Arbeitsbilanz als Abgeordneter für das Ostallgäu und darüber hinaus war lang. Sie reichte von seinem Einsatz für die Verbesserung der Bahninfrastruktur und des Fahrzeugmaterials über den Straßenbau bis hin zu Themen, „die von unseren Bürgermeistern an mich herangetragen wurden“. 

Auch vielen Menschen, die sich „oft als letzte Hoffnung“ an ihn gewandt hätten, habe er helfen können. Diese Arbeit wolle er gerne fortsetzen, so der Füssener Abgeordnete.

kb

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