Wenn Pläne funktionieren

Füssener Realschule verabschiedet 92 frisch gebackene Absolventen

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Vera Sassmann freut sich als neue Konrektorin der Realschule Füssen, Kathrin Scholz und Janik Tomm für ihre sehr gute Leistung gratulieren zu können.

Füssen – 92 Jugendliche der Realschule, die sich nach der bestandenen Mittlere-Reife-Prüfung jetzt weiteren Herausforderungen in Ausbildungsbetrieben oder einer höheren Schule stellen, feierten vergangene Woche ihren Abschied von der Bildungseinrichtung.

„Ich liebe es, wenn Eure Pläne funktionieren“, gab Rektor Andreas Erl den Absolventinnen und Absolventen mit auf dem Weg. Für 92 Jugendliche, ihre Eltern und Angehörige hatte die Füssener Realschule in der Turnhalle die traditionelle Feier zur Übergabe der Abschlusszeugnisse ausgerichtet. Voll des Lobes war Schulleiter Andreas Erl mit seinen neuen Konrektoren Vera Sassmann und Martin Schmid nicht allein für die guten Noten im Abschlusszeugnis der „Mittleren Reife“. 

Die Gruppe der 16- bis 17-Jährigen zeichne sich vielfach auch durch ihr großes soziales Engagement aus, berichtete er. So gab es viel Beifall für Elisa Bartelt, die zusammen mit Lukas Schreiner als Schülersprecher-Doppelspitze auftrat, und wenig später im Rahmen der Abschlussfeier von Rektor Erl mit dem mit 100 Euro dotierten Sonderpreis für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurde.

Die Beste des Abschlussjahrgangs kommt aus Halblech: Kathrin Scholz steht an der Spitze der Mitschüler, die besser als 2,0 abgeschnitten haben. Ihr Notenschnitt: 1,36. Den zweiten Platz belegte der nicht nur sportlich begabte Janik Tomm mit 1,45. Schon 2012 wurde der Nachwuchs-Kareteka in Füssen als „Sportler des Jahres“ ausgezeichnet. 

"Viele offene Türen"

Lehrerin Sandra Funk eröffnete und schloss die Ehrenparade für die an der Schule aktiven und namentlich aufgerufenen „Tutoren“. Diese Mädchen und Jungen der Füssener Realschule sorgen dafür, dass es in so unterschiedlichen Bereichen wie Catering, Nachhilfe, Schulbusbegleitung, Medien, und Streitschlichtung miteinander funktioniert. Wie noch weiter zu hören war, waren die Schülerinnen und Schüler der Jakob-Herkomer-Realschule zahlreiche Stunden ehrenamtlich im Einsatz, beispielsweise bei Projekten der Feuerwehr, beim Roten Kreuz und in der Pfarreiengemeinschaft. Dies bescheinigt ihnen ein von der Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) unterzeichnetes Zertifikat. Die Landrätin wies auf „viele offene Türen“ in den Betrieben in der Region hin. 

Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) bezeichnete den Besuch der Realschule als „gute Wahl“. Das Abschlusszeugnis sei ein „Ergebnis, um – gesellschaftlich verantwortlich – Zukunft aufbauen“ zu können. 

Als Vertreter des Elternbeirat gab Sven Arne Wähner aus Schwangau den zahlreichen Besuchern der Abschlussfeier mit den Weg: „Die Kraft aller Beteiligten hat sich hier gelohnt.“ 

Gut vorbereitet 

Berufsberater Wolfgang Gabler bestätigte im Anschluss auf Nachfrage des Kreisbote, was zuvor in den Grußworten betont worden war: die Absolventen der Realschule seien gut darauf vorbereitet, um zum Beispiel in der Metallindustrie, in Handwerk oder auf einer weiterführenden Schule ihren geplanten Weg zu gehen. 

Selbstbewusst und mit Humor hatten die Schülersprecher verschiedene Berufsmöglichkeiten aufgezählt, um zum viel Beifall auslösenden Schluss zu kommen: „Mechatroniker oder Komiker: Wir können alles!“ Auch ganz toll Live-Musik machen, wie Schulchor- und Band unter Leitung von Barbara Krammer einmal mehr im Rahmen der Abschlussfeier bewiesen.

cf

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